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Graf Michael war ein grosser Freund vom Bauen.Von ihm ward nicht nur die Burg Breuberg er-weitert 34 ' 1 ), sondern auch die Wertheimer Stammburgerhielt durch ihn eine bedeutende Vergrösserung. Wie-viel von der Wertheimer Burg von ihm herrührt, istschwer zu ermitteln; gewiss aber ist, dass der vordere _Bau des Schlosses, welcher dem Main zugekehrt ist,von ihm erbaut worden ist 35 ). An dem vorderen .Eckthurmzur rechten Hand, befindet sich über dem Erker dieZahl 1510, an der andern Seite, welche gegen dieTauber hinsieht, unter dem Fenster das WertheimischeWappen: darüber die Zahl 1509 und in der oberen Ein-lassung liest man: Anno MDVI. In dem Thurm, wel-cher gegenwärtig wieder mit einer Stiege versehenund eingerichtet worden ist, fand sich auch ein grossessteinernes Wappen, offenbar von dem Grafen Michael II.herrührend 36 ), da mit jenem das gräfliche Eber-steinische vereinigt ist, und Michael's II. GemahlinBarbara eine Gräfin von Eberstein war 37 3 . Michael
344) S tock haus en Hdschr. Gesch. v. Breuberg: Graf Michael v. W.fing um 1499 an das Schloss ansehnlich zu erweitern und liess dieäusseren Gräben, Thürine und Mauern, wie die in Stein gehaueneSchrift und Jahrzahlen anzeigen, aufführen. (Sodann auch nocheinige andere Gebäulichkeiten).
35) Wertheimer Chronik: »Michael der Andere dieses Namens — derdie Canzley fornen im Schloss gebaut hat.«
36) Jetzt in der Sammlung Sr. Durchlaucht des Erbprinzen Adolf vonLöwenstein.
37») Wertheimer Chronik. Viehbeck Grafen v. Castell S. 50. Der Heiraths-brief findet sich nicht in dem Wertheimer Archiv. Er war in demBreuberger, das zu Grunde gegangen. Krieg v. Hochfclden Gesch.der Grafen v. Eberstein erwähnt dieser Gräfin Barbara. S. 195:
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