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herrschaftlichen Lasten. Zu einem Verkauf von Zehntenin Oberaltertheim durch Wertheimer Eheleute an dasKloster Trieffenstein (29. Oct. 1474) gab er seineEinwilligung; doch behielt er der Herrschaft das Wie-derlösungsrecht vor 42 '*).
Den Umfang der Grafschaft Wertheim schmälerteJohann durch den Verkauf des halben Theils vonSchloss und Stadt Homburg (a. M.) an das StiftWürzburg für 6300 11. (um 1489) 43 »)-
Weisthümer verlieh Graf Johann den DörfernBülfrigheim und Büttelbronn: letzterem gemeinschaftlichmit seinem Vetter, dem Grafen Wilhelm, weil dasDorf beiden Linien gemeinschaftlich gehörte 431 *).
Da Johann als Geistlicher sich nicht verheirathendurfte, so blieb er unvermählt und mit ihm erlosch dieältere Linie der Grafen von Wertheim. Er starb den25. Mai 1497. Es ist wahrscheinlich, dass er in derBrombacher Kloster-Kirche begraben ward, weil einBrombacher Necrologium seinen Todestag erwähnt. Daeben dieses ihn mit der Gräfin Margaretha von Rieneck,Gemahlin des Grafen Johann I., zusammenstellt, dieauch am 25. May starb, so hat diese Zusammenstellungzu der irrigen Annahme Veranlassung gegeben, dassJohann III. verheirathet und seine Gemahlin eben dieseMargaretha, Gräfin von Rieneck, gewesen sey 44 ).
42'M Urk. im Trieffensteiner Kloster-Archiv.
43») Die Urk. gedr. bei Schultes histor. Schriften S. 188 - 191.
43b; Urk. im gräil. Werth. Arch.
44) Vgl. oben Not. 66 zu Giaf Johann I.
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