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in seiner Hand vereinigte, dem gemeinschaftlichenStammvater der beiden Linien das Monument setzen.Es darf daher nicht aufFallen, dass dem Grafen Jo-hann I. in derselben Kirche fast neben einander zweiGrabsteine errichtet sind. Jedoch mag dieser UmstandVielen befremdend gewesen seyn, und es lässt sich dahererklären, wie man das Grabmonument des Grafen mitden beiden Frauen auf Michael's II. Sohn, den GrafenGeorg II., der auch zwei Frauen hatte, bezog, da mandie dieser Annahme widersprechenden Wappen derFrauen ganz unbeachtet liess. Denn die Wappen derbeiden Frauen des Grafen Georg H., von welchen dieeine der gräflich Montfortischen Familie angehörte, dieandere aber aus dem Hause der Schenke von Lim-purg stammte, sind von denen auf dem Grabmonu-mente angegebenen gänzlich verschieden. Die ausser-ordentliche Aehnlichkeit in den Gesichtszügen der bei-den Frauengestallen auf dem Stein hat ohne Zweifelzur Entstehung der Volkssage Anlass gegeben, dassder Graf nach dem Tode seiner ersten Gemahlin sicheine zweite Gemahlin gewählt habe, welche jenerganz ähnlich gesehen.