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1 (1843)
Entstehung
Seite
65
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die Regierung gemeinschaftlich 5 ) bis zu des erstemTod, welcher um das J. 1212 erfolgte 6 ).

Als bleibendes Denkmal an seine Kreuzfahrt fürfolgende Zeiten und wohl auch aus dankbarem Gefühlefür seine Rettung aus vielen Gefahren legte der älterePoppo bei seiner Heimkehr durch Schenkungen vonGütern in seinem ihm eigen thümlich zugehörigen OrteMosbach (zwischen Seligenstadt und Aschaffenburg) denersten Grund zu einem Convente der Johanniter, wel-chen geistlichen Ritterorden und seine Verdienste umdie Verteidigung und Ausbreitung des christlichen Glau-bens wie auch um die Pflege armer, verlassener Pil-ger, er im Morgenlande kennen gelernt hatte. Popposchenkte dem Orden das Patronatsrecht der PfarreiMosbach mit dazu gehörigen Einkünften, welche Schen-kung später der Sohn bestätigte und sie mit neuenvermehrte 7 ).

In welchem Verhältnisse der Graf von Werlheimzu dem Eischof von Würzburg stand, tritt erst unterPoppo I. näher hervor. Wir erfahren durch ErombacherKlosterurkunden, dass der Graf von Werlheim, wel-cher dem Kloster ansehnliche Schenkungen machte, inder Umgegend von Wertheim und Brombach mehrereWürzburgische Lehen hatte, namentlich in den Wei-

5) S. Werth, ü. B. n. XI.

6) Nach der Urk. hei Schannat dioec. Fuldens. p. 269. u. W. U. B.n. XVIII.

71 Die Schenkungsurkunde Poppo's I. ist verloren: die Bestätigung durchPoppo II. v. J. 1218 aber gibt die Nachrichten über Poppo's I.Kreuzfahrt und seine Stiftung für die Johanniter. Steiner Alterth.und Gesch. des Bachgaus I. 330. u. W. U. B. n. XIX.

Gesch. (1. Grafen v. WcrtUeiin. 5