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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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396 Stargiu dische Linie.

liche Kreuz. — Im Berliner Staats-Archivc wird nochheute die nach Aufhebung der Souuenburgcr vrdensvcr-waltuug dorthin gelangte Ahnentafel aufbewahrt, in Farbenauf Pergament ausgeführt, welche er, der erste seines Ge-schlechtes, bei seiner Bewerbung um die Reccption am 27.März 1728 einreichte. Den 7. April hat er dann beimOrdenstage den Ritterschlag erhalten und ist auf die kom-mende Schivclbein (in Hinterpommern) „designirt" worden ').Die ihm hieraus mit der Zeit sicher zugegangenen nichtunbeträchtlichen Bezüge werden ihm die Führung seinesHausstandes erleichtert haben.

Er hat sich einen solchen im Jahre 1734 gegründet,und zwar noch ehe er (am 3. September) seinen Beschützer,den Markgrafen Christian Ludwig, durch den Tod verlor.Am 4. Juni ist er getraut worden mit Friederike Katha-rine v. Schierstädt, Tochter des Johann Friedrich v. Schicr-städt und der Luise Charlotte, geb. v. Nochow a. d. H.Reckahne. Es wurde dadurch das Band noch enger ge-schlungen, welches das Haus v. Oertzen-Tornow-Kotclowmit den Familien des östlichen Herzogthums Magdeburgeinte 2). Zwei Geschwister Victor Sigismund's waren mitv. Görne's aus Möser vermählt, und auf deren Sitze reichtenun er selbst einer Enkelin von der Mutter-Schwestertochtcrbeider die Hand für's Leben. Der Grund dafür ist leichterkennbar in dem am 25. December des vorausgegangenenJahres 1733 erfolgten Ableben des Vaters der Braut, derin dessen 56. Jahre zu Malenzin erfolgte; Besitzer diesesGutes, heißt er außerdem „auf Görtzke," indem die ver-schiedenen Linien seines Geschlechtes die Lehnhöfe bei demStädtchen dieses Namens festgehalten hatten. — Seine

') S. de Vertot's: Geschichte des Ritterlichen Johannitcr-Ordens,übersetzt von I. Chr. Dittmar; Frankfurt a./O. 1728.

9 S. S. 373. — Eine zn Roggow aufbewahrte Ahnentafel giebtdie Abstammung des Hans Christoph v. Schierstädt an, Fähnrichsim Dohnaschcn Rcgimcnte zu Fuß, eines Sohnes von der KatharincFriederikc Acltern. Es ist wohl ihre Hand, welche unten hinzugefügthat: „Diß wahr mein Seeligcr Bruder." — Die Linie v. Rochow-Plcssow, aus welcher Henning Leopold v. Oertzen (H 363) im I.1744 seine dritte Gattin wählte, steht zu derjenigen auf Reckahne innur entfernteren genealogischen, aber desto engeren örtlichen Beziehungen.