Zl>2 Meklenkmrgischc Linie.
April 1788 verordnete die Regierung, „zur Ehre der„Gerechtigkeitspflege und zur Tröstung der Bittstellerinnen",als „misorabUium personarum", mit der Entscheidung nichtlänger zu säumen. Am 14. Juni 1783 erfolgte auch einUrtheil, welches aber den Streit nicht zu Ende führte.Am 30. Juni 1789 und später wiederholt bat dasFräulein Charlotte v. Lerchen um Beschleunigung der Sache.
Bei dieser Gelegenheit sagt sie (am 30. Juni 1789):„daß ihre Schwester die verwittwete v. Halberstadt darüber„weggestorben sei." Da nun das von den beiden Schwesternim Febr. 1785 vor dem Rath der Stadt Wismar errichteteTestament nach dem Wismarfcheu Stadtbuche und nach denMeklenburg. Nachrichten und Anzeigen am 19. Mai 1789publicirt ward, so wird die Frau v. Halberstadt im Anfangedes Frühlings 1789, jedenfalls nach dem 24. April 1788gestorben sein.
16.
Fliderikt Allikitme Hewig Hippolista
1732—77.
Gem. 1751: Heinrich Lambert v. Lützow (tz 1761).Z 347. 6. XVI.
Friederike, die vierte Tochter und das achte Kind desLandraths Sievert VII. v. Lerchen aus Vogelsang, ist imJahre 1732, 4 Uhr morgens am 23. Januar geboren undnach zwei Tagen getauft worden. Pathenstellc vertratenzwei jüngere Angehörige des Hauses v. d. Lühe zu Panzowund, wie bei Friedrich v. Lerchen (§ 345), die Rittmeisterinv. Sperling auf Keetz, Hedwig (Margarete?) Sophie, einegeborene v. Plessen aus dem Hause Katelbogcn. — Heran-gewachsen vermählte sich diese Tochter des Hauses VogelsangmitHeinrich Lambert v. Lützow, Sohn Henning Lamberts(letztere Namen corrumpiren die Genealogen des vorigenJahrhunderts regelmäßig in Leberecht) und sein Nachfolgerim Besitze des Gutes Pcnzlin (im Amte Lübz) e. p.Neuhof und Autheil Kuppentin. Es stammte diese Linieder v. Lützow aus Schwechow; Henning Lambert, bis