346 Meklenvnrgische Linie.
„Die Richtung des Anmarsches beabsichtigte den„schwierigen Angriff auf die Peene zu vermeiden, denselben„vielmehr auf die Flanke der schwedischen Linie, die„Trebel auszuführen, während Manteuffel den Feind in„dessen Fronte, an dem erstgenannten Flusse, beschäftigte."
„Das Korps Dohna — — marschirte am 16. Dec.„nach Gnoyen und schob seine Avantgarde unter dem„Befehle des Generals Diericke gegen Sülz vor." —
„Die Pässe der Trebel und der Recken itz befanden„sich von den Schweden sorgfältig bewacht und waren„verschanzt. — — — Den nächsten Hauptübergang, bei„Triebsees, hielt der Oberstlieutenant Sinclair mit einem„starken Detaschement besetzt; gegen ihn wendete sich am„28. Dec. die preußische Avantgarde."
„Der Angriff war sehr schwierig Der Damm, auf„den er beschränkt war, wurde von der feindlichen„Artillerie bestrichen. Da es nicht gelang, dieselbe durch„das eigene Artillcriefcucr zum Schweigen und Abfahren„zu bringen, blieb nur übrig, den Angriff aufzugeben.„Ein zweiter Versuch, bei Freudenberg über die Neckenitz„zu gelangen, fiel nicht günstiger aus, und erst bei Dam-„garten erreichte Dohna seinen Zweck."
„Der dortige Paß wurde auf der schwedischen Seite„der Reckenitz durch ein kleines (!) Fort vertheidigt, in„welchem der Hauptmann v. Oertzen mit 250 Mann (!)„von dem deutschen Regimente Löwenseld und dem„schwedischen Regimente Westerbotten als Besatzung„lag. Diericke, welcher am 31. Decbr. vor dem„Passe anlangte, ließ das Fort aus einigen in der„Nacht zum 1. Januar 1759 erbaucten Batterien beschießen,„worauf der Kommandant gegen die Bewilligung des„freien Abzuges und die Gegcnverpflichtung, daß die Gar-nison ein Jahr hindurch nicht gegen Preußen dienen werde,„das Fort und mit demselben das wichtige Defilee dem„Feinde überließ."
Eben so wird die Sache schon früher in einer kurzen