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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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Haus Gorow. 311

bedeutende Aufschwung der v. Bassewitz in dieser Gegendbeginnt, erwarben diese Woltow. Sie ließen es baldigstallodificiren, verloren es aber schon 1772 durch Con-curs an den Major Heinrich Wilhelm v, Bülow den-selben, welchen wir bereits als Pfandbesitzer von Alten-hagen (s. S. 131) kennen gelernt haben, und der uns nochbegegnen wird als Erwerbcr des Stammgutes der damalsaussterbendcn Linie v, Oertzen-Vogelsang, Der letzteVorbesitzer Ludwig's v. Oertzen war der (Hannoversche)Oberhauptmann Peter Friedrich Ludwig v. Witzendorf,der als Anverwandter der v. Oertzen-Helpte-Kittendorfjener Zeit noch vorkommen wird; er veräußerte Woltow durchContract vom 8. August 1840 nach nicht ganz 20jährigemBesitze. Der Kaufpreis betrug 123,000 Thaler N^/s, dieAblieferung erfolgte Johannis 1841. Die bisherige kleinePcrtinenz Wilhelmsdorf, einst als Philippsdorf angelegt,ist seitdem selbstständig geworden. Holz-Lübchin ist derzum Kirchspiel Walkendorf gehörige Ort genannt wordenzum Unterschiede von dem mehrere Meilen entfernten undauch Behren-Lübchin nach den seit grauer Vorzeit aufihm sitzenden v. Behr geheißenen Kirchdorfe. Holz-Lübchin führt seinen Namen mit Recht, denn es isthervorgegangen aus der einen Hufe und der HölzungLobgin", welche früher einen Theil der Gemarkung Wal-kendorf bildete, jedoch lange Zeit ein Streitobject warzwischen den Lehns-Jnhabern dieses Gutes und dem herzoglichGüstrow'schen Domanial-Amte Dargun. 1720 und in denfolgenden Jahren ist der landesherrliche Anspruch beseitigtworden, und 1720 verkaufte Karl Gustav v. Moltkeauf Walkendorf die besprochenen Liegenschaften an dendamaligen Besitzer von Dalwitz, v. Bassewitz. Erst 1751ist das Geschäft landesherrlich bestätigt worden; schondamals hatte des v. Bassewitz' Erbfolgereine MeiereiLübchin" aus den Grundstücken gebildet, welche alsPertinenz von Dalwitz behandelt wurde. 1791 wurde esdurch Verkauf von demselben getrennt und hat dann ver-schiedene Besitzer gesehen; 1872 erwarb es der LandrathLudwig v. Oertzen für 80,000 Thaler.