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abstieg, und an ihn wandte sich Joachim Detlof Friedrich,ihm die Einräumung des Schlosses zu Miethe zu erwirken.Er glaubte aber, ohne bauliche Veränderungen keinen Gebrauchdavon machen zu können, und da er seine AnforderungenWohl etwas hoch spannte, zerschlugen sich (Ansang April)die Verhandlungen,
Nun erst wird er zu einem neuen vcrhänguißvollenEntschlüsse gekommen sein. Am 12. October 1801 schloßer eine vorläufige Punctation ab, auf die am 12, Junides folgenden Jahres ein förmlicher Kauf-Contract (undam 23. Juni die Tradition) folgte über das GutThelko w.
Dasselbe war bisher im Besitze des Heinrich Karl v, Lowtzowgewesen; Preis und sonstige Umstände der Veräußerungsind bisher unbekannt geblieben, v, Oertzen behielt, wieausdrückliche Zeugnisse es ergeben, auch weiter seinenWohnsitz in Dalwitz bei und leitete von dort aus dieWirthschaft auf dem neuen Landbesitze. — Bald hatte aberAlles ein Ende, und v. Oertzen mußte dem Landmanns-staude nun völlig entsagen. Am 4, Februar 1804 wurdenüber sein Vermögen Concurs-Proclamate erlassen, Thelkowvon den Gläubigern in Verwaltung genommen und 1805oder 1806 dasselbe an den früheren Besitzer v. Lowtzowverkauft. Es schien, als solle fürs Erste kein Segen daraufruhen. Auch v, Lowtzow machte Bankerott, und ebensoder jetzige Inhaber des früher gleichfalls in seinen Händenbefindlichen Nachbargutes Starkow, v, Scheiter. Zwischenden an diesen drei Dcbitwesen Jnteressirten kam es zulangwierigen Zwistigkeiten über allerhand ans der frühernCommunion herrührende Verhältnissen.
v. Oertzen ist persönlich nicht weiter davon berührtworden. Bei Ausbruch seines Concurses, Anfang 1804,zog er sich zu seiner in Wismar lebenden Schwester SusannaFrancina, vermählten v. Hopfgartcn (8 248), zurück undhat hier Wohl bis 1811 sich durchweg aufgehalten.Verschiedene Zeugnisse belegen seinen dortigen Aufenthalt,und zu Ende 1819 sagt er, damals in Ludwigslust wohn-haft, aus, er befinde seit acht Jahren sich dort- Derzeitbezeichnete er sich auch als „separirt". Ob eine gerichtliche