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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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156 Mtklenburgische Linie.

Verfügung zu Grunde liegt, ist nicht zu ermitteln;gewiß hat seine Gattin ihn nach Wismar nicht begleitet.Seit mindestens 1810 hat sie mit ihren Kindern sich inNcubrandcnburg niedergelassen ; um die Zeit, wo ihr Gemahlstarb(1821), wohnte sie in ihrem GebnrtsorteRottmannshagcn,das ihr Bruder Hans Dietrich v. Maltzan besaß. Balddaraus, spätestens 1824, ist sie nach Ludwigslnst gezogen,in die Nähe ihrer Tochter Eleonore, seit 1821 vermähltenv. Klein. Im Jahre 1853, am 2. Juni starb die WittweAuguste Karolinc v. Ocrtzen, geborene v. Malhan, daselbstim Alter von 84 Jahren.

Um ein Menschenaltcr hat sie ihren Gemahl überlebt.Er ist zu Ludwigslust gestorben am 2. März 1821,ziemlich genau ein Jahr nach seinem für die Forschungmit ihm leicht zusammenfallenden Neffen, dem HofmarschallDetlof Joachim v. Oerhcn. Dieser und sein Bruder Jaspar VI.,der Besitzer von Roggow und Stammvater der ältern Liniedes Hauses, haben Wohl der äußeren Lebensbcdingungen desOheims sich angenommen; wenigstens lassen einzelne Briefeein freundschaftliches Verhältniß voraussetzen. Nicht soganz wohlthuend scheinen Joachim Detlof Friedrich'sBeziehungen zu dcu höchsten Kreisen gewesen zu sein. DerHerzog Friedrich Franz hatte bereits bei seinem Concurse(1804) v. Oertzen's Uebersicdelung nach Wismar etwasüberstürzt und auffällig gefunden; beim Fehlen nähererAufklärung über die Vorgänge entzieht sich sowohl diesder Beurtheilung als das, was 3 Jahre später vorging.Plötzlich, am 25. December 1807, erscheint ein Befehl desHerzog's an die Negierung: dieselbe habe sogleichfür denKammerherrn v. Oertzen zu Wismar ein Abschiedspatcntals Major" auszufertigen; dabei steht denn:Vicis ollaeto. dessen Abschied als Kammerherrn betreffend."

Von letzterer Function ist er (laut Staatskalender I

') Der dann auch weiter vorkommende Kammcrhcrr nnd Chefdes Hofhaltes der Hcrzogin-Mntter (verwittwctcn Prinzessin Ludwig),Friedrich v. Oertzen ist der damalige Jnstizcanzlci-Vicedirector, späterePräsident des Obcr-Appcllations-Gcrichts dieses Stammes aus demHanse Gorow. Vielleicht scincthalbcn schritt v. Ocrtzen-Roggowzum Wechsel im Gebrauch seiner Vornamen (s. oben S. 145).