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Meklmbmgische Linie.
dafür, wie v. Ocrtzen's Finanzen gestanden haben müssen.Man hört auch nicht, daß Susemihl die Forderung gegenihn selbst geltend gemacht habe, er mußte Wohl dieoxooxtio daosarsa fürchten.
Sehen wir nun, wo v. Oertzen mit seiner Frau, dieihm am 13. Juni 1797 eine Tochter schenkte, sich nieder-ließ. Dieser erste Ehesegen ist zu Dalwitz (bei Gnoyen)geboren worden, ebenso zwei Söhne (im Sommer 1861 bzw.1892)2). Schon vom 27. Mai 1797 findet sich eine andiesem Orte gegebene Unterschrift von ihm. Es kommt dieTradition vor, er sei Besitzer dieses Gutes gewesen. Dasist aber nicht der Fall; es hat sich immer im Eigenthumeder v. Bassewitz befunden, um die fragliche Zeit des Meklcn-burg - Schwerinschen Geheimraths-Präsidenten BernhardFriedrich v. Bassewitz, den wir dereits für v. Oertzen'sSchicksale sich intercssiren gesehen haben. Dieser hat ihm,so berichtet eine Ueberlieferung, für einige Jahre das „alteSchloß" zu Dalwitz als Wohnort angewiesen, wohl gegenMiethe. — Eine Zeitungsbekanntmachung vom 3. Mai 1798giebt, neben Geburtsdaten seiner Kinder, die Gewißheit überseinen dauernden Aufenthalt daselbst. Sein Oheim, derdamals gleichfalls noch als Kammerherr charakterisirte,nachherige Detlof Joachim v. Oertzen zu Ludwigslust, bittet,die für ihn bestimmten Briefe mit dem Znsatze „Cavalier„bei des Erbprinzen Durchlaucht" zu versehen, da oft Briefeerst an den Kammerherrn I. D. F. v. Oertzen und vonda „über Dalwitz" an ihn selbst gelangten-
Der Aufenhalt hier muß Joachim Detlof v. Oertzennicht behagt haben. Im Frühjahre 1801 knüpfte erVerhandlungen an wegen Beziehung des herzoglichen Jagd-schlosses zu Rossewitz (bei Laage). Vor langen Jahrenhatte es der Prinz, nunmehrige Herzog Friedrich Franz I.erworben durch Vermittelung des dem Roggower Hausenahestehenden Geheimenrathes Claus Detlof (III.) v. Oertzenaus der Gorowcr Linie. Dieser verwaltete das dem Herzog„sehr liebe" Besitzthum, auf dem der Hof öfter zur Jagd
') Wegen zweier bezw. I73S und 1803 an anderen Stellen ge-borener Kinder s. Z 257 und 260.