Hans Roqgow-
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Lehnscrben gestorben und von diesem das Gut Gorow mitNeu-ClauSdorf an seinen Bruder Vicke ans Gerdeöhagen ge-fallen (vgl. Th. II.. S. 89 und 92). Im I. 1578 starb auchVicke ans GerdeShagcn ohne männliche Leibeserbcn und da-durch fielen dessen ansehnliche Lchngüter Gerdeöhagen, Gorowmit Nen-ClanSdorf, Goldberg und Kl. Tessin an das HauSRoggow, wenn anch der Besitz nicht gleich vollständig anSivert und dessen Sohn Jaspar überging, indem noch bis inden Anfang des 17. Jahrhunderts Vicke'ö Wittwe Sophie v.Wangclin und Erben ans Goldberg wohnten. Nach diesemAnfalle erscheint Jaspar's Bater Sivert wiederholt anch ansGerdeöhagen wohnhaft, während der Sohn fest ans Roggowwohnen blieb und einige Male „Jaspar v. Oertzcu zu Roggowund Gorow" genannt wird.
Ane 18. December 1589 starb zu Gerdeöhagen Jaspar'sVater Sivert IV. und hinterließ seinem Sohne sämmtlicheGüter der Linie Roggow. Jaspar v. Oertzen lebtewährend seines langen Lebens allein der Verwaltung seinervielen und reichen Güter, welche zu den größten Privat-besitznngen in Einer Hand im Lande gehörten, lim dieselbeZeit traf aber die v. Oertzensche Familie das Unglück, daßJoachim v. Oertzen auf Wnstrow das mit Roggow benach-barte, uralte v. Oertzensche Lehn Wnstrow, Land undGut mit Znbehörnngen, Martini 1599 verkaufen mußte (vgl.Th. II, F, S. 251). Jaspar v. Oertzen nahm sich aber destoeifriger der Verwaltung seiner Güter an. Es ist nur EinFall bekannt geworden, daß er Hofdienste that. Als im Mai1586 der Herzog von Holstein in Schwerin war, um hiereinen fürstlichen Hansvertrag zu vermitteln (vgl. Th. II,S. 271), war auch Jaspar v. Oertzen mit 4 Pferden zu Hofeentboten und „für der jungen holsteinschcn Herren Gemachzum Tischdicner" bestellt, um für deren Beköstigung zu sorgen,und dazu anSersehen, bei der fürstlichen Tafel den Fürstinnendas Handwasser zu reichen.
Bald nach dem Anfange des >7. Jahrh, setzte Jasparv. Oertzen seine Söhne zu selbstständiger Verwaltung einesGrundbesitzes ein, ohne Zweifel weil sie sich vermählten;