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waren es, welche dessen Vortheil bei der Regelung der An-gelegenheit darstellten. Sonst hatte auch schon der LandrathGustav v. Oertzen mit der Pfarre einen Erbpacht-Contractabgeschlossen wegen des Haupttheiles von deren Acker; späterwurden noch einige kleine Abänderungen des Besitzstandesvorgenommen und 1856 die endgültigen Kataster-Umschrei-bungen bewerkstelligt. 1844 trafen die Brüder v. Oertzenauf Jürgensdorf (vgl. S- 269) und Kittendorf ein Abkommenüber eine kleine Fläche Holz, an der gemeinsamen Scheidebelegen, wodurch der Umfang von Kittendorf aber nurunbedeutend ist vermindert worden. Alte Communionenmit dem gleichfalls angränzendcn Clausdorf (vgl. S. 208)und dem entfernteren Marin (S. 265) sind in Anlaß deszeitweiligen gemeinsamen Besitzes durch die v. Oertzen längstbehoben, Kittendorf mit seinen beiden Vorwerken also eineganz geschlossene Liegenschaft.
Der Besitzer des Fidci-Commisses, Hans Friedrichv. Oertzen, ist seit dem 12. August 1852 Kammerherr desMeklenburg - Strelitzer Hofes; daneben seit dem 6. Maigleichen Jahres Ehrenritter und seit dem 24. Juni 1872Rechtsritter des Johanniter-Ordens. Fast die alleinige Hoff-nung auf die Fortdauer des jüngsten Hauses Helpte schreibtsich her von seiner, am 16. Januar 1862 zu Petersburgheimgeführten Gattin. Es ist das Alma Marie, geb.Freiin v. Kothen, Tochter desRusstschenGeneral-Lieutenants,Senators und schließlich Kanzlers der Universität Helstngfors,Kasimir Baron v. Kothen. Jene Stadt gehört zu Finnland,aus dem er selbst stammt; geboren am 29. Mai 1807,starb er zu Kittendorf am 25. November 1880, bei dieserseiner einzigen Tochter. Dieselbe ist zu Helstngfors am17. September 1841 geboren und war vor ihrer VermählungEhrenfräulein am Russischen Hofe. Ihre gleichfalls aus Finn-land stammende Mutter (geb. am 13. December 1815, inFinnland verschieden am 29. August 1849) hieß AnnaCharlotte, geb. v. Hartmann.
Die Kinder des jetzigen Hauses Kittendorf, welche bisauf die älteste Tochter und zwei in zartester Jugend ver-storbenen Sprossen sämmtlich leben, sind: