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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Hans Helpte. 265

des Kirchenbuches nach 12 Uhr) ist der Landrath GustavDietrich v. Oertzcn zu Kittendvrf nach längerem Leiden ausder Welt gegangen. Am 7. und 9. gl. M, erfolgte dieTestaments-Eröffnung und Feststellung der Erbberechtigten;hierbei, wie auch schon (1832) an der Deposition des letztenWillens war der Bürgermeister Reuter aus Stavenhagcnals Patrimonialrichter thätig, der Vater des bekanntenDichters, welcher den heimischen Dialcct zu Ehren gebrachthat. ^ Die endgültigen Auseinandersetzungen über denNachlaß haben erst nach langen Vorbereitungen und imErwarten der Majorcnnität des jüngsten Sohnes (geboren1816) Hans Friedrich stattgefunden; ähnlich den Ereignissenvon 1786 hatten sie sich mit großen Objecten zu beschäftigen,unterschieden sich von ihnen aber, obwohl auch Kinder zweierEhen vorhanden waren, durch Austrag in vollster Harmonie.

Die nicht gleich bei der Testaments-Publication anwesen-den Interessenten erklärten ihre Zustimmung: der SohnKarl am 6., die Wittwe Eleonore, geb. v. Lewetzow, am24. September. Am 21. December gab die Obervormund-schaft für den minorennen jüngsten Sohn ihre Zustimmungzu den bisher erfolgten Maßregeln. Auf Iohannis 1840hatte man am 4. Octobcr 1839 eine vorläufige Theilungder Erbmasse in Aussicht genommen und dabei die letzt-willige Mahnung des Vaters in Betracht gezogen, die Güternicht zu hoch einzusetzen. Eine Aenderung in den anfäng-lichen Dispositionen wurde noch hervorgerufen durch denEntschluß des ältesten Sohnes Friedrich, der auf eine Guts-kavcl verzichtete. Ein wenige Monate vor des GroßvatersTode geborener, auf seinen Namen, wie alle ältesten Enkel,Gustav getaufter, 1846 gestorbener einziger Sohn bot schondamals keine Hoffnung, daß sein Leben erhalten werden könne.Demnach wurde für Fritz eine Geldkavel bestellt in der Weise,daß nach Abzug der auf Stuer haftenden Schulden ihmdessen ganzer Werth bis zur Höhe von 130,000 Rthlr. zu-kommen, er aber auch eine etwaige Minder-Auskunft zuriskircn hatte (ö ./8. Octobcr 1839 verabredet). Das letztereist nun allerdings auch der Fall gewesen; denn nur120,000 Rthlr. brachte der am 22. April 1841 mit zweiGebrüdern Hagemeister geschlossene Verkaufs-Contract. Am