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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Hans Helpte. 177

leichten Oricntirung unter dem ausgebreiteten und zweifellosinteressanten Geschlechts. Man unterscheidet die 1812 aus-gestorbene (meist v, Molzahn geschriebene) Linie Gruben-hagen von den zwei Hauptstämmen, welche sich um denGrubcnhäger Nachlaß gestritten haben. Nahe bei einanderstehen die beiden freiherrlichen Sippen: einmal auf Mi-litzsch in Schlesien, dann auf dem Meklenburgischen Herren-sitze Penzlin (Burg und Stadt). Die außerdem nochvorhandenen und hier speciell zu behandelnden Zweige ge-hören eigentlich nach Vorpommern, wanderten aber allmählich(über Wolde und Schorssow) ins Stammland zurück. Dieeine hat unter Beifügung des mitererbten Prädicates: GrafPlessen, die von Damenhand eingebrachte Besitzung Jvenackerhalten. Ganz nahe zu Jvenack steht das Haus Rottmanns-hagcnz es gränzt (über die Enclaven-Scheide hinweg) mitKittendorf und hat dem Hause Roggow (Bd. IV., Z 253)eine Braut gestellt. Zu dem gemeinsamen Hause (Kum-mcrow-Sarow) gruppirt sich nun endlich auch Teschvw.

Der Ort liegt (zum Unterschiede von dem am TeterowerSee zu findenden v. Blüchcr'schen, s. oben S. 169) nord-wärts von Lage, im Ritterschafts-Amte Güstrow und Kirch-spiel Kamin. In allcrjüngster Zeit gehörte es einemv. Oertze» (Bd. IV., Z 461); uralter Besitz des Geschlechtesv. Koß, kam es durch deren Ueberschuldung um 1700 anKarl Gustav v. Maltzan. Etwa 1720 gestorben, hinter-ließ er es seinem ältesten Sohne Gustav Adolf: mansieht, die schwedischen Königsnamen sind hier fast erblichgeworden und haben ihren Einfluß auch bis in die v. Oertzen-schen Reihen ausgeübt. Zugleich erinnern sie an das da-mals kürzlich ausgestorbcne herzogliche Haus Meklenburg-Güstrow. Gattin Gustav Adolf's v. Maltzan, Muttersowohl des Teschowcr Erben wie der am 8. August 1741geborenen Fricdcrike war Christine Marie, geb. v. Grabow-

') In Anlaß der Anfänge genealogischer Forschung zu Beginndieses Jahrhunderts haben bekanntlich in deren Verfolg die freiherr-lichen Linien dash" im Namen abgeworfen, um sich, die alle Schlesiensind, von den Pommern zu unterscheiden. Selbstverständlich kann diesPrincip keine wissenschaftliche Bedeutung gewinnen, empfiehlt sich aberans praktischen Gründen zur Beobachtung

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