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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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154 Stargardische Linie.

einfachste Betrachtung der genealogischen Verhältnisse ihrerAngehörigen (s. Bd. lll., Z 211 und 221).

Wie soll man sich nun in Anleitung so offenbarer Miß-verständnisse, welche nebenher laufen, dem derart überliefertenvorgeblichen Geburtsdatum von Siegfried Leopold II. sichgegenüberstellen? Völlig unantastbar, wie die gänzlich un-befangene Quelle, die Frankfurter Matrikel, ihrer Natur nachist, kann nur mit Genugthuung constatirt werden, daß siedurchaus auf Seite derjenigen Rechnung steht, welche früher(S. 32 f.) behufs Feststellung der allgemeinen Reihenfolgeunter Henning's v. Oertzen Kindern ausgemacht wurde.Wenn eine Schwester unter ihnen (Z 594) wirklich 1669geboren ist, die üblichermaßen bei ihr und 3 angeblichälteren Schwestern angenommene Serie eingehalten wird,so kann man kaum anders als diese 4 Geschwister denBrüdern voraufstellen und diese frühestens 1670 ff. ge-boren sein lassen. Wir sahen bereits (S 588), daß hinsicht-lich des dritten Sohnes Henning Christoph manche Schwie-rigkeiten obwalten, welche fast dazu drängen, sein Lebenmit etwa 1670 beginnen zu lassen; so würde man dieganze bisher aufrecht erhaltene Reihenfolge der älterenKinder Henning's aus seiner zweiten Ehe umstürzen müssen;und gesetzt, er hätte schon 1660 gcheirathet, nicht erst etwa1665, wie bisher als wahrscheinlich angenommen, so würdeeine recht bunte Anordnung Platz greifen müssen.

Diesem steht nun doch Wohl das Datum in der Stamm-tafel Gustav Dietrich's v. Oertzen entgegen; nicht zwar alssolches, denn es ist unzweifelhaft falsch, aber in einer sichleicht an die Hand gebenden Correctur. Liest man statt1682 etwa 1672 (Februar 11.) für seine Geburtszeit, sowürde er mit etwa 11 ^ Jahren, sein Bruder Hans Ernstallerdings auch erst ungefähr 13 auf die Universität ge-gangen sein. Es kommt darauf an, aus mehrfachen Bei-spielen das durchschnittliche Alter festzustellen, in welchemdieJunker" jener Zeit die Universität zu beziehen pflegten;war doch die erste auf derselben zuzubringende Epoche meistder philosophischen Facültät gewidmet : einem Surrogate derdamals noch unentwickelten Gymnasien.

Auch dies vorausgesetzt, wird immer noch für beide