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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Hans Helpte. 149

Nummer, welche 1743 durch Spaltuug der 10 Schwadroueustarken Riescnburger hergestellt wurden. Ihre Garnisonist zuerst neben der Zwilling-Truppe gewesen zu Preußisch-Saalfeld. Nach den Freiheitskriegen haben sie dazu derenGarnison Riesenburg (auch Osterode und Deutsch-Eilau)erhalten, bis sie nunmehr hinter die Weichsel zurückverlegtsind. In dem andern (1. Preußischen) Panzerreiter-Regiment,damals wie heute in Königsberg belegen, hat gleichzeitigmit Wulf Friedrich v. Oertzen ein Vetter aus dem HauseGorow Dienste gethan (Jaspar, Bd. IV., § 320). Und inder Nähe des früheren Standortes der Fünfer liegen heuteGüter einer Abzweigung des Hauses Roggow, die sich nachihnen nennt (Schmückwalde e. z>., f. Bd. IV., S. 190).Endlich sei nicht vergessen, daß der Ahnherr des großenHauses (Alt-Helpte-) Kotelow, Arend Heinrich, vielleicht gradein einer Garnison der 9. Dragoner längere Zeit als An-gehöriger eines Kürassier-Regimentes heimisch gewesen ist.Denn erst in Folge der Eroberung Schlesiens trat einCantonswechsel ein, der in der östlichen Mark PreußensRaum für soviel Rcitergeschwader machte.

Derzeit noch nicht einmal zum deutschen Reiche ge-hörend, sondern nur das Stammland und Kronpfeiler desHauses Brandenburg-Hohenzollern, war es vielleicht weitmehr als heute eine Gegend, in welche man sich nicht gernebegab. Der Steuer- und Kriegsrath v. Oertzen hat in dieserAbgeschiedenheit vielleicht erst lange nach Eintritt des Fac-tums vom Ableben seiner Mutter, geb. v. Blome erfahren,die 1808 zu Kiel starb. Man kann denken, wie schwereZeiten über ihn und die Provinz ergangen sind, in welcherdie letzten großen Schlachten vor dem Tilsiter Frieden vor-fielen. Wie lange er sie noch überlebt hat, wird nichtbekannt; Anfragen zu Riesenburg und Marienburg sind er-gebnißlos geblieben. Vielleicht wußte man wechselsweisevon ihm nicht viel in seinem Stammlande Holstein; dahermöchte nicht mit voller Sicherheit auf seinen bis dahinerfolgten Tod zu schließen sein, wenn 1829 beim Ablebeneiner seiner Preetzer Schwestern (§ 616) seiner als lebendnicht gedacht wird. Aber im Allgemeinen hielt sich voretwa einem Menschenalter dort noch die Meinung, er sei