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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Haus Helpte. 137

Heimath hat übergeführt werden können. Wegen des Haupt-manns v. Brauchitzsch möchte einmal eine Untersuchung anOrt und Stelle entscheiden, ob nicht noch der Platz zufinden wäre, wohin seiner Wittwe Gedanken Wohl, des an-dauernden Kriegszustandes halber wegen schwerlich jedochihre Schritte sich werden gelenkt haben.

Mit ihren drei zarten Sprossen, der einzigen Hoffnungdes Namens v. Brauchitzsch, ihrem Schmerz und der Theil-nahme der Mutter überlassen, hat sie es freilich selbst nichtmehr erlebt, daß der Heldentod des Vaters gewissermaßensich durch vollständige Verjüngung seines Namens belohntmachte. Zwar ist auch nur einer der beiden Söhne mitüberlebenden Kindern gesegnet gewesen; aber deren Nach-kommenschaft blüht heute in einer Vollzähligkeit, welchelange Dauer verbürgt. Daß sie in der Preußischen Armeeeine der hervorragendsten Stellungen einnimmt, braucht fastnicht gesagt zu werden; durch die Verdienste von MatthäusFriedrich's älterem Sohne waren ihr die besten Vorsprüchein dem Staate gesichert. Denn später Präsident u. s. w. inPommern, erwarb er sich 1806, bei dem FranzösischenEinbruch, namhafte Verdienste um das Märkische Gestützu Neustadt an der Dosse, dessen Verwaltung ihm damalsin Vorbereitung auf äußerlich wichtigere Chargen oblag.Er hat den dortigen Pferde-Bestand vor dem Feinde zuflüchten gewußt und dadurch einen Stamm erhalten, aufwelchem bald die Zukunft des ganzen Reiches mit beruhte.Denn eine auch nur einigermaßen nutzbare Kavallerie würdebei dem enormen Pferdeverbrauch, welchen die fortdauerndenKriegsjahre mit sich brachten, im Gegensatz zu den franzö-sischen Rüstungen ohne das gerettete Material des Linden-auer Depots schwerlich für die Freiheitskriege herzustellen,kaum auch die großen Veränderungen, welche seit 1816 und1820 das ganze Remontewesen betrafen, vorzunehmen ge-wesen seien.

Lindcnau nämlich ist der kurz vor dem erwähntenmärkischen Städtchen gelegene Domänenhof, welcher dasGestüt beherbergte. Eine Reihe von des LandstallmcistersMatthäus Friedrich v. Brauchitzsch Kindern sind hier ge-boren. Nämlich die ersten aus seiner Ehe mit Adolfine