Jüngeres Hans Helpte.
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nicht reine Verwechselung mit der v, Callenberg (S. 123),augenscheinlich nur eine fehlerhafte Ueberlieferung der zu-sammengefaßten beiden ersten; Recht wird Wohl die Auf-fassung haben, welche zufolge der damals noch ziemlichallgemein beobachteten Sitte den letzten Namen: Elisabethals den bevorzugten ansetzt.
Was die Schreibung des Geschlechtsnamens ihres Gattenanlangt, so würde man, Dank seiner Umständlichkeit, beiZurückgehen in frühere Perioden, bunte Formen desselbenin reicher Auswahl haben. Die älteste, zugleich in SlavischerArt stilvollste, ist Brochwitz. Gleichwohl darf man dasGeschlecht dem Namen zu Liebe nicht ohne Weiteres alsPolnisch-Schlesisch auch der Nationalität nach ansetzen. Zwardie heutige eigene Tradition, welche auf Sachsen-Meißenhinleitet, will nicht viel besagen; sie wird indeß unterstütztdurch die Formation des Wappens, das, wenn auch nichtauf eine bestimmte Gegend als Ursprung deutend, doch fürdeutsche Art spricht. Es weist dasselbe nämlich einen Hirschauf mit der Eigenthümlichkeit, daß die eine Geweihstangenieder „gebrochen" ist; eine Konfiguration, welche bei sar-matischen Geschlechtern keine Analogie hat. — Aber am Randeder großen östlichen Ebene hat der Name v. Brauchitzschsich weit ausgedehnt; zunächst im Einwanderungs-Bezirkvon Niedcr-Schlesien, dann fern im Nordosten, im Bereichedes deutschen Litthauen.
Und zwar letzteres grade in Gestalt der heute alleinnoch cxistirendcn Linie, derjenigen, die hier zu behandeln ist.Als Stammgut der ganzen Sippe gilt nämlich Brausch-dorf in Nieder-Schlesien, unweit von Lüben zwischen Glogauund Liegnitz. Unter Uebergehung der Frage, wie dies undmehrere andere, dieser Landschaft angehörige Güter von derFamilie gekommen sind, wenden wir uns zu der deutlichenStammreihe, welche auf der v. Oertzen Gattin hinleitet.Dessen Vater, der den Uebergang von der Schlesischen zurOstpreußischen Beheimathung vermittelt, Heinrich v. Brau-
Ghmnasium zu Strehlen (südwärts von Breslau) bezogenhaben und Jurist geworden sein. Was es mit der Reisenach Ungarn auf sich hat, deren gedacht wird, steht
Url. Gesch. des Geschl. v. Oertzen VI.
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