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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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108 Stargardische Linie.

Leben getreten, nämlich in Rücksicht auf ihre am 11. Juni 1753stattfindende Vermählung mit dem Landrath v. Oertzcnauf Kaltenhof spätestens ums Jahr 1735. Es war derzweite Pfingsttag, den man zur Feierlichkeit gewählt; Abeuds8 Uhr fand die Trauung auf dem Schlosse Hagen statt.Die Braut wird des Wulf v. Blome „nächstälteste Tochter„zweiter Ehe" genannt; die näheren Familien-Verhältnisselassen sich nicht feststellen. Es scheint sich aber schon hier-aus zu ergeben, daß Christoph v. Blome, der um 1737Hagen vom Vater überkam, aus einer anderen Ehe des-selben stammte, mithin Halbbruder der nunmehrigen Frauv. Oertzen war.

Inwieweit Kvnrad Henning seitens seiner HolsteinschenVerwandten Unterstützung beim Erwerb von Kaltenhof ge-nossen hat, steht dahin. Den Verkauf desselben hat er gewißnoch lange überlebt, und viel weiter, bis ins nächste Jahr-hundert hinein, seine Gattin- Mündlichen Nachrichten zufolgesoll er selbst zwischen 1790 und 1800 gestorben sein, gleicherTradition zufolge im Städtchen Lütjenburg. Aber einedahin gerichtete Untersuchung ist erfolglos gewesen; alleindie Existenz seiner Angehörigen legt Zeugniß ab von demFortdauern seines Hauses. Es heißt selbst, dasselbe habesich noch durch Zuwachs von Kindern, die nicht mehr inKaltenhof geboren wurden, weiter ausgebreitet; wo dasstattfand, ob auf dem Lande, in der Obhut irgend welchervermögender Verwandten, ob in Kiel, wo die Gattin v. Oertzen'sschließlich endete, das steht dahin.

So liegen die letzten Tage des Mannes im Dunkel.Seine Gattin dagegen hat ihre letzte Ruhe an bekannterStelle gesunden: am 21. Mai 1808 ist sie in das Erb-begräbniß zu Dänischenhagen übergeführt worden von Kielaus. Hier starb sie. fast ein halbes mehr als 80 Jahrealt, am 17. Mai jenes Jahres 1808 als „verwittweteKammerherrin". Alle Umstände lassen darauf schließen, daßnicht mehr glänzende Verhältnisse sie umgaben. Noch voreinem Menschenalter lebte das Andenken an ihren vorauf-gegangenen Gatten dort zu Lande und wußte zu berichten,er sei „ganz ruinirt gewesen und habe getrennt von seiner

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