Jüngeres Hans Helpte. 97
Gattinnen. Die erste muß, wie erwähnt, um 1759 gänz-lich aus allen Beziehungen zu ihm geschieden sein, indemer zu der zweiten Verbindung freie Hand erhielt. Manmuß auf jene Gräfin Swaan, verwittwete Friis, noch einmalzurückkommen, indem ihre Person in immittelbarster Be-ziehung zu dem Ereigniß steht, welches am meisten die Auf-merksamkeit der Geschlechtsgenosscn auf sich zu ziehen geeignetist. Es liegt der auffallende Umstand vor, daß schon 1738die Erhebung Friedrich's v. Leichen zum Grafen erfolgte,erst 1734 seine Verehelichung, und daß dennoch die Schildzeichenvon deren Angehörigen eine bedeutsame, ja überwiegendeStelle in v. Ocrtzen's neuem Wappen einnehmen. Es läßtsich daraus soviel folgern, daß die Verbindung eine langevorbereitete war, aber eigenthümlicher Weise so rasch wiederzu Scheitern ging.
Denn daß v. Oertzen zur Zeit, wo er das dänischeGrafen-Diplom erhielt, entsprechend seinem Alter von erst21 Jahren, noch unvermählt war, geht aus dessen Wort-laut (enm nxors, guam «Inest, s. unten) deutlich hervor.Wir wenden uns zu ihm selbst^); die hauptsächlichstenStellen desselben sind: „Uis Utsris xatoutibns— tsstamnr— — gnanäogniäsin nullo niazori inoitainsnto allvirtntsni aennntur stiuinlantnrgns inortalinm aniini, guarntionors st Aloria, st Asnsrosa poetora tuni clsmum oonti-äsutiori all Aloriae bouorisgns tsrnpinm impstn tsrnnturet alt taniam xsr itlnstria kaeinora Arassantur, gnanäo ssrsAalis ltsxtras pnrpursasgns eontaetn subisvato« «sutiuntsvstngus «npra eastsros pnlllieo apsdansn. gnos propriavirtns jam cincinm gras atiis sminsrs weit:
UrAo nos all grats tietsiitsrgns nobw ckilsetum, nostrieubieuti nobilsm l^risclsrieum eis Osrtx, sosxtri nostri.«jiesin porrsxiinns sumgns iam eoniitsni ersamns, rsnnn-tianms splsneiielogns eoinitiva eorona ssrtogns eingimus,ornanrns st zirasäieturn blliäsrienni eis Osrt?: onni uxors,gnam einest, iibsrisgus IsAitinia eonnnbio pnrs uasesnäis,
9 Der volle Wortlaut wird in ocn Anhang (Nachträge n. j. w.)aufzunehinen sein, falls bis dahin der noch nicht zn erhaltende Textdes Gräflichen Diploms fiir die Sächsische Linie gleichfalls vorliegt.
Url. Gesch. des Geschl. v. Oertzen VI. 1