Jüngeres Haus Helpte. 83
Henning Ernst I. allezeit unbeschränkt verwaltete nkermärkischeBegüterung werden nicht erwähnt.
Er mag von vorne herein (oder mit dem Tode desVaters, 1734) durch Geld abgefunden sein. Da das Regi-ment, dem er angehörte, erst 1713 ist gebildet worden, erdamals auch erst 18 Jahre alt sein konnte: so ergiebt sichzugleich die vermuthliche Zeit seines Eintrittes ins Militärwie die höchste Unwahrscheiulichkeit, daß er vorher Däne-mark zu ähnlichem Behufe möchte aufgesucht haben. —Daß er dorthin nicht erst überging, scheint ausgeschlossenund da er 1738 schon verabschiedet war, so mag er baldnach des Vaters Tode quittirt haben. Wegen Mangel allerweiteren Nachrichten ist anzunehmen, er sei schon um 1740,etwa in Anlaß von Schwächlichkeit, verschieden. Bei derAnnahme der Woltower Genealogie, er sei unvermählt ge-wesen, wird es unbedingt das Bewenden behalten müssen.
24.
Henning Ernst II.
1711—53.
Gem. 1735: Sophie Auguste v. Jasmund (ff 1776).8 603. E. XVI.
Der mit seinem Vetter aus Golmitz (§ 601) gleich-namige Sohn des Hauses Neucnsund wird an diesem Ortegeboren sein, den sein Vater Henning Christoph erst 1715aufgab, um auf das uralte — damals wenigstens nebenRoggow das einzige aus dem Mittelalter direct ererbte —Stammgut Helpte zurückzukehren. Nach der Vereinigungseiner Aelterm im Frühjahre 1710 ist Henning Ernst,jedenfalls als ihr erster Sproß, nach v. Hoinkhusen zurWelt gekommen am 25. Januar 1711. Zwei ihm nochfolgende Kinder verschieden früh wieder, und so blieb er,wie sein Golmiher Vetter, die einzige Hoffnung des jüngeren,nun auf nur noch eine Generation neben dem Lübbersdorf-Kittcndvrfcr Hause herlaufenden Astes. — Daß er imUniversal-Lexikon (s. S. 28) nicht mit den Vornamen seinesGolmiher Vetters belegt wird, sondern mit denen von dessen