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ist eine bald hernach von ihm gethane Aeußerung, um zuerklären, wie wenig er „auf seinen Gütern das Seinigcwahrnehmen" könne: „wegen seiner vieljährigen Kriegs-dienste" müsse er sich „beständig bei seinem Regimente auf-halten". Die manche Jahre hindurch fortgesponnenen Diffe-renzen werden zu den fortgesetzten Bemühungen v. Oertzen's,dann seiner Wittwe geführt haben, ihre Besitzthümer zuarrondiren. — 1760 (Mai 19.) wird von dem „Oertzen-dorf'schen Wege" geredet, und man erinnert sich noch heutean Ort und Stelle, daß als Rest der ehemaligen Anlagebis etwa 1815 ein Krug vorhanden war an der Landstraßenach Kröchlendorf (gehörig zum V.Arnim'schen Sitze Boytzen-burg im Südwesten) von Golmitz aus. Man bemerktferner, daß (neben dem den v. Arnim zuständigen, mehrnach Südost gelegenen Groß-Sp.) heute nur noch Klein-Sperrenwalde vorhanden ist, während das bald immer mitGolmitz zusammen genannte Mittel-Sperrenwalde gleichfallsverschwand. Dies muß seinerseits auch getrennt gehaltenwerden von dem (auch schon 1750 genannten) „GolmitzischenVorwerke". 1761 (April 14.) wird es bezeichnet als aus3 Ritterhufen hervorgegangen, die von den v. Arnim, solange sie es noch hatten, den Bauern belassen, neuerdingsaber, also seit 1756, mit dem eigentlichen „Ritterlande",
d. h. dem von jeher als Groß-Oekonomie behandelten Terrainzu jenem „Ritter-Vorwerk" vereinigt seien. Ebenfalls ver-pachtet, lag es „auf dem Felde allein", Wohl nördlich vomHauptgute, in der Gegend des jetzigen Horst.
Außer Güstow (mehr nordwärts, grade westlich undnäher an Prenzlau) wird bestimmt auch noch eine odermehrere Bauernhufen im Kirchorte
Grünow
(östlich jener Stadt) ausdrücklich als Zubehör von Golmitz
e. x. aufgeführt. Gewiß mit diesem in keiner innigen undälteren wirthschaftlichen Beziehung stehend, sind die Grund-stücke gewiß in Folge besonderer finanzieller Maßnahmenin der Generalin Verwaltung gelangt, die sich ihrer jedochauch bald wird entledigt haben. — Denn wie die (zuBohtzenburg vorhandenen) Papiere deutlich erkennen lassen,
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