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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Haus Helpte. 3

v. Zepelin eben verwittwet oder in naher Voraus-sicht dieses Ereignisses, eine Menge von Gutsgläubigernmit ihrem Eingebrachten ab. Ihren zahlreichen rechten undStiefkindern zu Gunsten wußte sie es den herannahendenSchrecken des großen deutschen Krieges mit sicherer Handentgegen zu steuern. Ihrem Stiefsohn Joachim, der desgroßen Schwcdenhelden Gustav Adolf Leiche auf's Schiffzur lleberführung in die Heimath hat tragen helfen, hatsie das Gut 1632 überliefert; 1632, wo dieser starb, mußteM sie als Großmutter wieder für dessen unmündige Sprossenin die Wirthschaft einspringen. Michaelis 1665 ist dieD brave Frau. Siegfried's v. Oertzen Schwiegermutter, ver-schieden. Auch für diesen steht ein Erbposten unter denAnsprüchen an das Gut Gnewitz, allerdings nur von 100 st.mit 50 fl. Zinsen. So in dem ersten Prioritäts-Erkenntnisseunter den Gncwitzer Creditoren vom Jahre 1653. Diespärlichen Nachrichten über denselben erlauben nicht aus-zumachen, in welcher Weise: ob als Rest der Mitgift oderaus einer Anleihe in harten Zeiten Sievert v. OertzenNamens seiner Gattin') gegen deren Vater die ForderungA erworben oder behalten hat.

Von derselben ist auch später nur sehr selten die Rede,sie wird im Debitwcsen wegen Unzulänglichkeit der Masse

Henning's v. Ocrtzcn-Helpte Mutter. Auch diese Auna v. Zepeliudürfte aus Bernd's v. Zepeliu erster Ehe (mit eiuer v. Oldenburg?)herrühren, nicht aus der mit Margarete v. Budde später geschlossenen.Daß von dieser auch der Sohn Henning v. Zepelin nicht stammt,sondern rechter Bruder von Joachim war, dürfte nunmehr feststehen.Des letzteren von Fromm nicht nachzuweisende Gattin wird Jürgenv. Warnstedt'S (auf Schwaßdorf bei Gnvien) Tochter genannt; dieEhestiftung beider datirt von Martini 1632. Beider Sohn aber,Joachim der Jüngere, hat eine v. Staffeld, Joachim's Tochter, ge-ehelicht (nach 1636?), welche nach seinem auf eine zehnjährige (bis1648) Verwaltung von Gnewitz folgenden Tode (Pfingsten 1665) auchihrerseits noch längere Zeit darauf gesessen hat. Als Bruder der geb.v. Warnslcdt erscheint (1668, mit Geschwistern) Franz Jürgen, alsehre Mutter wird Eva v. Bchr genannt. Auf diese Sippe ging, beiJoachim's des Jüngeren erblosem Ableben, das Vermögen seinerGattin (1 vor 1668) über.

m dieselbe die einzige Gemahlin desselben gewesen, die

Nachricht von dessen vorausgehender Ehe mit einer v. Stülpnagel also^ darüber sehe man in den Nachträgen (zu Bd. III,

S. 327).

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