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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Stargardische Linie.

Bearbeitung neuerdings sich derjenigen Familie angenommenhat, aus der Hennings v. Ocrtzen Mutter stammt.Namentlich die Beziehungen zu deren ausgebreiteter Ver-wandtschaft haben einen bestimmenden Einfluß auf desBesitzers von Helpte Maßnahmen geübt; die Uebernahmeeines Gutes aus der mütterlichen Verwandtschaft des denv, Zepelin^) bislang gehörigen Gnewitz hat weit über dieJahre (167480) hinaus, während welcher es auf Henningsv. Oertzcn Namen stand, ihn beschäftigt.

Die Frau, welche als Mutter ihn zu jener Verwandt-schaft führte, ist Anna, Tochter des Bernd v. Zepclin,aus seiner zweiten Ehe mit Margarete v. Budde ausNeetzow (bei Jarmcn in Vorpommern). Ueber die ganzegenealogische Anordnung verbreitet sich jetzt etwas mehrLicht, immer aber noch nicht genug, um zu völliger Klarheitzu gelangen.

Seit etwa 1613 Wittwe, hat sie Jahrzehnte lang dasGut Gnewitz für die Erben ihres verewigten Gatten zuhalten gesucht.

Derselbe stak schon seit fast 1600 in Zahlungs-schwierigkeiten; nur Bruchstücke aus den darauf bezüglichenVerhandlungen ließen sich ermitteln^). 1613 fand Frau

h Fromm, Geschichte der Familie v, Z, (Schwerin 1876); diebesonders in Betracht kommende Stelle ist S 14 (S. 141167), sowiedie zugehörige Stammtafel U. Man erkennt ans derselben, wie dieGnewitzer Linie v. Zcpelin sich vermöge ihres UrHalters Jakob inParallele stellt mit der von dessen Bruder Änrd herrührenden ansGutendorf (und Wulfshagen). Dessen Enkel, der als nächster Lehns-agnat der Gnewitzer zu erwähnende Joachim Andreas (160374) wurdeUrgroßvater des Andreas Friedrich auf Wohrcnsdorf, der sich in dasHaus v. Oertzen-Roggow zweimal vermählte (Bd, IV, K 236 n, 239).

') Aus den Acten über das spätere (1648 ff.) Concursvcrfahrenüber Gnewitz, Sie finden sich bei denen des Reichskninmergerichtesabschriftlich, dorthin eingeliefert aus dem Hof- und Landgericht «.anfangszu Sternberg, dann, seit 1670, in Parchim domicilirend). Letzterebeginnen mit dem Jahre 1653; auch sie geben insofern nicht völligeAuskunft, als der Verlauf der schon 5 Jahre früher getroffenenconcnrsmäßigen Einleitungen mit den sie behandelnden Acten derGüstrower (Rcgierungs-, dann Justiz-) Canzlei unbekannt bleiben,Beachtenswertste Ergänzungen zu Fromm's Ermittelungen ergeben sichmanche; z. B, war (siehe hierzu die erwähnte Stammtafel!) Margarete,Bernd's v, Zcpelin auf Gnewitz vermuthlich jüngste Tochter, vermähltan Matthias v, Greifenberg und hatte eine Tochter Anna, DerenName rührt wohl von ihrer gleichnamigen Mutter-Schwester her,