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3 (1866) Vom Jahre 1600 bis zum Jahre 1725
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Ziingcres Hans Hclpte.

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Hclpte.

Das Jahr 1694 war für den Güterbesitz der gesammtenstargardischen Linie, zunächst für Victor Sigismund und Hen-ning v. Oertzen, von großer Wichtigkeit, indem aus diesemJahre die meisten neuern Erwerbungen, welche noch heute imBesitze der Linie sind, herrühren.

Am 15. Juni 1694 erwarb Henning einen Theil vonLübbersdorf, welcher die Grundlage seines Besitzes des ganzenGutes ward, den er durch Tausch im I. 1702 vollendete.

Da Henning v. Oertzen zu seinen vielen Unternehmungenviel Geld gebrauchte, so verpfändete er am 14. Febr. 1694sein Lehngut Helpte mit Zubehörnngen auf 20 Jahre für7000 Thaler an den Lieutenant Curd Adam v. Holtzendorf.Dieser cedirte (zu Berlin) am 21. Jan. 1698 das Gut anden Lieutenant Otto Levin v.Beeren" ans 16 Jahre für12,300 Thaler. Nach v. Beeren's Tode bat seine WittweDorothea Elisabeth geb. v. Schlaberndorf, welche 3 unmün-dige Töchter hatte, um Bestätigung des Pfandcontracts. ImI. 1702 verheirathete sich die Wittwe wieder mit dem Lieute-nant Jacob Ludwig v. Bardelcben, welcher für seine Frau inden Besitz von Helpte gekommen war. Bardeleben zeigte diesam 15. Dec. 1703 an und wollte damals das verfalleneWohnhaus neu bauen. Im I. 1706 hatte die Frau in ihrerzweiten Ehe noch 2 Kinder geboren. Am 20. Sept. 1715zeigte Henning's dritter Sohn Henning Christoph v. Oertzenan, daß nach Ablauf der 20 Pfandjahre seine Brüder ihmihre Rechte abgetreten und er das Gut Hclpte von dem Haupt-mann v. Bardeleben eingelöset und in wirklichen Besitz ge-nommen habe. Ihm war aus der väterlichen Erbschaft dasGut Nencnsnnd zugefallen, welches er in demselben Jahre1715 wiedcrkänflich verkaufte, um das Stammgut Helpte wiedereinlösen zu können. Am 3. Juni 1735 war Henning Christophv. Oertzen gestorben und am 9. Juli 1735 mnthcte desseneinziger Erbe" undSohn" Henning Ernst v. Oertzen dasväterliche Lehngut,