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3 (1866) Vom Jahre 1600 bis zum Jahre 1725
Entstehung
Seite
327
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Züllgereö Hans Helpte.

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schuldig. Da Sivert selbst sein Geld nöthig hatte und inseinen Bruder drängte, so verpfändete dieser ihm vermögeeines Vertrages vom 28. Mai 1622 für 2060 Fl. zwei seinerBanern in Helpte. Nach einer kurzen Nachricht soll Jürgenden Rest seines Besitzes im I. 1622 an Brand Schlamann'sKinder für 2500 Fl. verpfändet haben.

Während Jürgen immer größere Rückschritte machte, kau:Sivert immer mehr vorwärts. Antonii 1620 überließenChriacus, Werner und Zabel Gebrüder v. Dewitz auf Holzendorf und Milzow, Joachim'S v. Dewitz Söhne, dem Sivertv. Oertzen auf Helpte für 400 Fl. zum Pfandlanfe einenBauerhof zu Mildenitz, welcher ihnen für ihre Forderungan Otto v. Blankcnbnrg ans WnlfShagen zugeschlagen war.Am 1. Aug. 1622 verpfändeten die Brüder Friedrich undHeinrich v. Tepling ihren Antheil an Daberkow sammt 4Kossäten an (Sivert) v. Oertzen auf Helpte für 2000 Fl.Am 22. Nov. 1624 verpfändete Hans v. Dewitz für 6000Fl. sein Lehngnt Milzow an Joachim v. Marburg, Sivert v.Oertzen und Franz v. Marburg. Im 1. 1623 ward auch die Angelegenheit wegen der letzten alten Familicngüier geordnet, indemalle damals lebenden stargardischen Vettern v. Oertzen am 3.Febr. 1623 das ihnen gehörende Fünftheil an Lüttenhagen oderHeinrichshageu ihrem Vetter Zabel v. Oertzen, Jacob's II.Sohne, verkauften oder gegen Entschädigung abtraten.

Während der Zeit hatte Sivert v. Oertzen sich wahr-scheinlich zum zweiten Male mit Anna v. Zepelin von Gne-witz verheirathet, wie die Ahnentafel auf dem Kirchenstuhlezu Helpte ausdrücklich berichtet; vgl. Bd. II., S. 152 flgd.Daher kam es wohl auch, daß Sivert's Sohne Henning nochim I. 1674 wegen seiner Forderungen das Gut Gnewitz beiTessin zugesprochen ward. Im I. 1630 spricht Sivert vonseinen kleinen, unmündigen Kindern".

Wahrscheinlich war Sivert vorher in jungen Jahrenschon einmal mit Elisabeth v. Stülpnagel aus demHause Taschenbcrg (in der Ukermary vermählt gewesen,welche jung gestorben sein muß. Seine mnthmaßlich ältesteTochter Anna Sophie, welche schon 1645 mit Wolf v. Stülp-