218
Stargardische Linie.
Erbe erwarb (vgl. Band II., S. 164—168). Zu Helpte ge-hörte auch die wüste Feldmark Milzow, welche jetzt Wüsten-Mi lzow genannt wird. Am 8. Jan. 1591 sagt Hermannv. Marburg ans Quaden - Schönfeld in einem Zengenverhör:„Von Milsow habe er gehört, daß es eine wüste Feld„mark und zu Helpte gehörig sein solle, doch wisse er nicht,„ob sie ganz oder halb dazu gehörig". — Daher nennt sich diestargardische Linie noch heute auch die Helpter Linie. Seitder erblichen Erwerbung von Helpte wirthschaftete Jaeob an63 Jahre lang ans dem Gute zusammen mit seinem ältestenSohn Heinrich. Als aber Jacob das Ende seines Lebensnahen fühlte, setzte er selbst noch am 28. Mai 1572 seinefünf Söhne also auseinander, daß Heinrich, Caspar und Lippolddie Güter annahmen, Hans und Mathias aber mit Geld ab-gefunden wurden (vgl. Bd. I!. a. a. O.). Am 22. Oct. 1592sagt Jürgen v. Tepling aus Krcckow in einem Zeugenverhöre:„Jacob v. Oertzen habe das Gut Helpte und Milzow die Zeit„seines Lebens einbehalten, jedoch kurz vor seinem Tode seinen„Söhnen abgetreten, welche es noch inne hätten; der Vater„Jacob v. Oertzen habe sie bei seinem Leben darum ver-glichen".
Jacob !. v. Oertzen starb noch in demselben Jahre 1572in dem Alter von 70 Jahren und ward zu Helpte begraben.Henning v. Feldberg sagt am 8. Jan. 1591 in einem Zeugen-verhöre: „Jacob v. Oertzen habe das Gut Helpte bis zn„seinem tödtlichen Abgange inne gehabt und sei auch zu Helpte„gestorben und daselbst begraben".
Jacobs Gemahlin war Anna v. Rehr aus dem HauseBlumcrow.
Jacob's I. Kinder waren:
29. Heinrich II. 30. Caspar II. 31. Hans II.32. Lippold III. 33. Mathias II.34. Katharine. 35. Tochter N. N. 36. Gertrud.