Hans Roagow
„fran, hinterlassene Kinder" aufgeführt. Die jüngste Agathewird später an Joachim Oswald v. Wangelin verheirathetworden sein, da dieser in Noggowschen Erbangelegenheiten seitdem I. 1619 unter den Ehemännern d. Oertzenschen Erbinnenunmittelbar nach Brakenhusen und Bülow aufgeführt wird.Am 19. Febr. mutheten sel. Clemens v. Wangelins 5 Söhne,von denen Joachim Oswald der älteste war, die väterlichenLehngüter Vielist, Nossentin und Schwerin, als sie nach er-reichter Volljährigkeit ihre Güter selbst annehmen wollten.Joachim Oswald v. Wangelin auf Vielist war schon am 19.Juni 1632 todt und hatte eine Tochter hinterlassen.
Im I. 1667 verkauften sämmtliche Gläubiger seligenCnrt's v. d. Lühe und „sämmtliche darin begriffene" Mit-glieder der Familie v. d. Lühe das verschuldete Gut Vogel-sang mit den Znbehörungen in Lischow, Kl. Strömkendorf undWodarge für 13,506 Gulden an Wilhelm v. Warnstädt ausder Mark, welcher im I. 1629 starb und das Gut aus seinenSohn Jürgen vererbte.
Durch Jaspar's II. Testament erbten AgathenS dreiTöchter ans ihren Theil zusammen 7660 Gulden. Nun machteaber Jürgen v. Bülow für seine Frau und deren Schwesternaußerdem noch Ansprüche an die am 16. Jan. 1598 vonJaspar für seinen Todesfall seiner Tochter Agathe und derenGemahle vorweg geschenkten 1660 Thaler und erhob, daJaspar's übrige Erben die Anerkennung der Schenkung, welchedurch daö Testament als aufgehoben betrachtet werden müsse,verweigerten, am 8. Sept. 1619 eine gerichtliche Klage, welchejedoch nach einer Anzeige vom 17. Jan. 1626 durch gütlicheVerhandlung beigelegt werden sollte.