41.
Anna.
1- 1616.Gem. 1. Otto v. d. Lühe.-j- 1610.
2. Vicke v. Bülow.ch 1662.
Anna v. Oertzen war Jaspar's lt. auf Roggow dritteTochter. Sie ward früh, wahrscheinlich schon vor 1598, mitOtto v. d. Lühe ans Büttelkow und Nieuhagen vermahlt-Otto v. d. Lühe >var der jüngste Sohn und Lehnsfolger desOtto v. d. Lühe ans Büttelkow, welcher im I. 1576 starb,und ein Better der Brüder Barthold, Cnrt und Joachim v.d. Lühe aus dem Hause Panzow, von denen Barthold undJoachim die beiden ältesten Schwestern der Anna v. Oertzenzu Frauen hatten. Im I. 1598 verpfändete ihm seinVetter Christoph v. d. Lühe sein Gut Buschmühlen. Am 22.Juni 1609 verschrieb Otto v. d. Lühe seiner Frau in danl-barer Anerkennung ihrer ehelichen Liebe und Treue, ihrerachtbaren Haushaltung und der guten Erziehung ihrer damalsnoch unmündigen Kinder zum Leibgcdinge das Gut Büttelkow mit allem Zubehör und Hausrath und mit den Per-iinenzien, 3 Bauern und 1 Kossäten in Neu - Gaarz und 2Bauern und 4 Kossäten in HarmShagen, und sein Wohnhansin Wismar am Hopfenmarktc, und die genannten 4 Vetterngaben dazu ihre Einwilligung und der Herzog Carl am 26.Juli 1609 die lehnsherrliche Bestätigung. Seine größte Kettemit einem Portugalöser als Gehänge, 2 vergoldete Deckel-becher, 1 silberne Schale und 3 silberne Becher setzte er seinemSohne Josua aus. Antonii 1608 hatte Vicke v. Bülow aufGerstorf von seinen: „Oheim" Otto v. d. Lühe ans Büttelkowund Buschmühlen 2000 Gulden geliehen und diesem mit Ein-willignng seiner Brüder Johann, Franz, Berend und Jürgenv. Bülow ans Plüschow dafür sein Gut Gerstorf zum Pfandegesetzt. Otto v. d. Lühe starb nicht lange darauf, nachdemer seiner Frau das Leibgedinge verschrieben hatte, wahrschein-