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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
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Schwerinsche Linie.

„dein Rittmeister Balthasar Gebhard v. Halberstadt zu Kl,„Brütz sein Erb- und Lehngut Gottesgabe mit den Meierhöfen„Wendischhof und Gr. Brütz für 18,000 Gulden, da das„landverderbliche Kriegswesen ihn so hart getroffen, daß er sich„seiner vielfältigen schweren Schulden nicht anders entheben„konnte, als durch den Verkauf des Gutes". Am 0. Aug..1651 bestätigte der Herzog Adolph Friedrich den Kaufcontract.

Franz Carl v. Oertzen konnte aber seine Vermögens-umstände nicht in Flor bringen. Er hatte das Gut Schossin,welches 1650 nicht höher als auf 9000 Gulden in der Taxebestanden, ganz öde und wüste angetreten, ein Drittheil desGutes den Schwestern v. Oertzen einräumen müssen und warbei schlechten Zeiten mit Schulden belastet. Noch am 29.Julii 166l klagte er, daß er „durch den dreißigjährigen Krieg„total rninirt und erschöpft" sei. Daher suchte er im I. 1661die bedeutenden Forderungen seines Vaters an die Niederlandefür rückständigen Kriegssold, welche im I. 1578 die Summevon 55,533 Gulden betrugen, nach fast hundertjährigem Warteneinzutreiben. Hiezn bot ihm sein Schwager der Obrist BalthasarGebhard v. Halberstadt hülfreiche Hand, indem er nicht alleinein Vorschreiben des Herzogs Christian Louis an die General-Staaten der Niederlande auswirkte, sondern auch im October1661 von Antwerpen ans für die richtige Einhändigung desSchreibens im Haag sorgte. Aber dieses Vorschreiben hatteeben so wenig erfolgreiche Wirkungen, als alle früheren, undnach diesen: letzten Versuche und dem bald darauf erfolgtenTode des Franz Carl v. Oertzen ist von diesen Forderungen nichtwieder die Rede jvgl. oben S,. 269 slgd.).

Als Franz Carl v. Oertzen über 60 Jahre alt war, warder kränklich und sah seinem nahen Tode entgegen. Er hattekeine männliche Leibeserben. Am 26. Febr. 1651 be-richtet der Pastor Christian Albertus zu Gr. Brütz, daß erdem Franz Carl v. Oertzen, so lange dieser das Gut Gottes-gabe besessen, „keine männliche Erben getauft" habe. Jedochhatte Franz Carl zwei Töchter, welche schon im I. 1639geboren gewesen sein müssen, da er am 20. Octbr. 1639 von„Weib und Kindern" redet. Da er kein Allodialvermögen