Haus Feldberg.
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Erbkaufe für 7900 Gulden verkaufen scccciVj. Auf dieseWeise kam Helpte auf lauge Zeit an die stargardische Linie.In der Folge machten aber die v. Oertzen von der gamme-liner Linie Ansprüche an das Gut Helpte und geriethen des-halb in einen langen Streit mit der helpter Linie, welche je-doch in dem rechtmäßigen Besitze des Gutes blieb.
Durch eine so bedeutende Vermehrung des Besitzes undeiner ohne Zweifel daraus erfolgten großen Sicherung seinesHauses ward Jacob v. Oertzen ein angesehener und reicherMann und trat als solcher wiederholt für die Landesherrenin Bürgschaft, z. B. am 8. Sept. 1559 für den HerzogJohann Albrecht I, sLEELVIs.
Gegen das Ende seines Lebens zog sich Jacob v. Oertzenvon den Geschäften zurück. In einer Zeugenknndschaft vom19. Oct. 1562 sagt er selbst, daß er damals 60 Jahre altwar (vgl. den folgenden §.). Im I. 1572 wird er in Proceß-acten zuletzt als lebend, in demselben Jahre aber schon alsgestorben aufgeführt; er starb also im I. 1572, in einemAlter von 70 Jahren. Er starb zu Helpte, welches er zuseinem Wohnsitze erwählt hatte, und ward auch daselbst,ohne Zweifel in der Kirche, begraben.
Jacobs v. Oertzen Gemahlin war nach der helpterA hnentafel unv anderen urkundlichen Nachrichten, AnnaBehr ans dem Hanse Blumcnow, eine Tochter des HenningBehr ans Blnmenow und der Gertrud v. Buggenhagen.
Jacob v. Oertzen hinterließ ein wohl geordnetes undgesichertes Haus mit den Gütern Helpte, Gramm ertin,Libbehe, dem fünften Theile von Alt-Hinrichshagen,Bargenstorf, Qnad en-S ch önfeld, so viel von denletztern den v. Oertzen noch übrig geblieben war, und fünfSöhne, welche die Familie in zahlreichen und angesehenenGliedern bis auf heute fortpflanzten. Kurz vor seinem Todetrat nach actenmäßigen Nachrichten Jacob v. Oertzen seinenSöhnen seine Güter ab; diese setzten sich noch bei des VatersLebzeiten und mit dessen Bewilligung am 28. Mai 1572 überdie Güter so auseinander, daß Hans und Mathias ihrenBrüdern Heinrich, Caspar und Lippold all ihr Lehn- und Erb-gut für 4000 Gulden verkauften.