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Meklenburgische Linie.
indem ihr väterliches Erbe nur ans dem schon beschränktenhalben Hofe zu Clausdorf bestand, welchen sie wieder zu theilenhatten. Dazu waren sie veranlaßt, ihren kleinen Besitz nochdurch Verpfändungen zu schwächen.
Am 24. Jnlii 1433 verpfändete „Reimar von Oertzen,Segcbands Sohn," seinem Vetter Bnrchard v. Oertzen, wel-cher schon den größten Besitz in der Linie hatte, die Besserungan seinem Antheile an der Burgstätte und den Teichen zuGarwensdorf für 13.^ lüb. Mark stDXXXVs; dieser Antheil andem Gute Garwenödorf war nach der Pfandsumme nur sehrklein. Am 22. Nov. 1446 verpfändete sEEVI^ sein BruderHans seinen Vettern Bnrchard zu Clauödorf und Mathias zuKl. Tessin 12 Scheffel Kornpacht aus einem Bauerhofe zuClausdorf, und Reimar gab seine Zustimmung hiezn durch An-häugung seines Siegels. In dieser Urkunde, von welcher frei-lich nur Abschriften vorhanden sind, wird Reimar „Herr" ge-nannt („llsr iiovmowZ. Nach diesem Titel mußte er ent-weder Ritter oder Priester geworden sein. Da nun aber Rei-mar v. Oertzen gar nicht weiter genannt wird und es nichtwahrscheinlich ist, daß sich ein Ritter nicht mehr Einfluß undAnsehen verschafft haben sollte, so ist es wahrscheinlich, daß erGeistlicher geworden war, um so mehr, da er sich bei derVerpfändung vom 24. Jnlii 1433 nicht „Knappe" nennt, wiesein Bruder, sondern nur einfach „Segebands Sohn". EinFingerzeig darauf, daß Reimar ein Priester geworden sei,scheint darin zu liegen, daß sein Bruder Hans im I. 1446auf der Pfarre zu Alt-Bukow wohnte. Es dürfte also nichtunwahrscheinlich sein, daß Reimar Priester zu Alt-Bukow war.
Von Nachkommen Reimars ist keine Spur zu finden.