Haus Roggow.
107
sehr liebevoll, indem sie gleich die 2000 Gulden ihrem Kindeerster Ehe und dessen väterlichem Gute zum Besten und 1300Gulden von der Besserung dem Kinde allein zum Besten nach-ließ, damit ihre Tochter nicht ganz entblößt würde. Von denweiteren Schicksalen der Frau ist nichts weiter bekannt.
34.
Jürgens Tochter N.N.ß. 69. 0. XI.
Jürgen v. Oertzen ans Gorow hatte sicher „Töchter" hin-terlassen, von denen jedoch nur mnthmaßlich eine, Anna (vgl.H. 33), nachgewiesen werden kann. Dem Namen und denVerhältnissen nach sind keine andere bekannt geworden.
35.
Sophie.
Gem. Joachim v. Kosboth.
1583.
H. 70. U. XI.
Vicke v. Oertzen auf Gerdshagen hinterließ keine Söhne,jedoch wird er wenigstens eine Tochter nachgelasseil haben, dain den Lehnacten von seinen „Erben" die Rede ist. Sie wirdin einer Leichenrede ans ihren Urenkel Christian v. Grävenitz'jj- 1685) klar bezeichnet und Sophie genannt; nach dieserLeichenrede war sie an Joachim v. Kosboth auf Torgelow ver-.mählt. Dies trifft auch mit den Verhandlungen zu, welche im
I. 1583 zwischen Jürgens Tochter Anna und den Vormündernihrer Tochter erster Ehe gepflogen wurden (vgl. S. 106), beidenen auch „Joachim v. Kossebade d. j. zu Torgelow," nächsterVetter durch Verschwägerung, gegenwärtig war. Sophie v.Oertzen hatte ihren Vornamen sicher von ihrer Mutter, Sophiev. Wangelin. Die Verwandtschaftsverhältnisse, wie die er-wähnte Leichenrede sie, jedoch ohne Jahreszahlen, angiebt, sindfolgende: