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Meklenburgische Linie.
auf Berenshagen wohnhaft erscheint; nach spätern Ver-handlungen waren Lippold außerdem wenigstens noch die GuterGorow, Wakendorf und Ravensberg zugefallen. Am8. Junii 1508 verpfändete Lippold v. Lerchen den von demRitter Heinrich v. d. Lühe auf Buschmühlcii und dessen Ge-mahlin gestifteten großen Marienzeiten 17^ Atark lud. Pachtaus seinem Dorfe Wakendorf jEEEXXX>Ij. Am 5. Nov.1508 feierte sein Bruder Jaspar glänzend seine Hochzeit zuWismar (vgl. oben S. 56) und am 24. Nov. >508 warenbeide Brüder bei ihrem Vetter Mathias zu Wustrow
fcccixxxviilf.
Auch Lippold v. Ocrtzcn wird sich um diese Zeit ver-mählt haben, da er auf den großen fürstlichen Festen in denJahren l5l2 und 1513 überall „mit der Frau" auftritt. Alsseine Gemahlin wird in späteren Urkunden sehr häufig Annav. Bülow aus dem Hause Plüschow genannt.
Die Jahre 1512 und 15 l 3 sahen mehrere große undberühmte Fürstenfeste, an welchen auch Lippold v. Oertzen inden besten Jahren seiner MauneSkraft und jungen Ehe Theilnahm und die Erwartungen seiner rittermäßigcn Ausbildungan dem prachtvollen Hofe des Kaisers Maximilian im Ge-folge des jungen Herzogs Heinrich von Mekleuburg glänzendrechtfertigte.
An dem berühmten Turniere, welches der Kurfürst Joa-chim I. von Brandenburg am 2-1.-27. Februar 1512 zuNeu-Nuppin hielt, nahm Lippold v. Oertzen keinen Theil; viel-leicht hielt ihn noch Familientraner von der lauten Freudezurück.
Dagegen zog er mit seinem Bruder Jaspar mit zu derVermählung der Princessin Katharine von Mekleuburg mitdem Herzoge Heinrich von Freiberg, welche am 5. Julii 1512zu Freiberg mit großer Pracht gefeiert ward svgl. oben S.60). Zu diesem festlichen Zuge ward auch „Lippoldö Frau"geladen, Lippold mußte also damals schon verheirathetsein. Auf diesem großen Feste turnierte Lippold in demnieklenburgischen Turnier von 6 Paaren jEEEI.j; wenn auchsein Bruder Jaspar dazu angesagt war sLLEXIJXj, so mußte