Haus Roggow.
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„Seidenatlas"; ihre Mutter („die Qnitzowsche") schenkte „eine„Casel und zwei Dienströcke von weißem Drillich"; die übrigenMeßgewänder hatten der Herzog Atagnus und dessen GemahlinSophie und des Herzogs Heinrich Gemahlin Ursula geschenkt(vgl. Jahrb. XII, S. 277). Außerdem bedachte sie späterhindieses Kloster noch reich mit Vermächtnissen. Die Veranlassungwar entweder Frömmigkeit oder die Feier ihrer Hochzeit, viel-leicht auch nach einigen Jahren ihrer Vermählung der Wunsch,Erben zu besitzen, mit denen sie nicht gesegnet gewesen zu seinscheint; wenigstens hinterließ sie keine Söhne.
Bald nach der Hochzeit finden wir die Brüder Jasparund Lippold auf Roggow und Berenshagen zum Besuche beiihrem Lehnsvetter Mathias auf Wnstrow, als dieser am 24.Nov. 1508 der Johanniter-Priorei zu Gr. Eixen seine Be-sitzungen in Gr. Eixen verpfändete ZXDXXXVIIIj. Am 15. März1511 verglich Jaspar sich mit den Vorstehern des Hospitalszum Heil. Geist zu Lübeck wegen der Lieferung des Pachtkornöaus dem Dorfe Rnssow sEEEXl.Vj.
Doch das Glück der jungen Ehe dauerte nicht lange.Jaspars jugendliche Gemahlin Margarethe ward ihm frühvon der Seite gerissen; im Anfange des Jahres 1513 war siesicher todt. Die Zeit ihres Todes läßt sich nicht bestimmt,aber annäherungsweise angeben. Wahrscheinlich starb sieschon 151V oder 1511, da schon im Mai 1512 „Jasparsv. Oertzen Frau" zu der herzoglichen Vermählung in Torgaugeladen ward und Margarethe sicher vor dem Januar 1513gestorben war, „Jaspar v. Oertzen mit der Frau" aber im Junii1513 wieder „mit der Frau" auf der zweiten Hochzeit desHerzogs Heinrich von Meklenbnrg erschien und tanzte. Daherwird man wohl annehmen müssen, daß Margarethe v. Quitzowwenigstens ein Jahr vor dem Mai 1512 gestorben und Jasparvor dem Mai 1512 zu einer zweiten Ehe geschritten war.Margarethe, geborne v. Quitzow, hatte dem Augustinerklosterzu Sternberg, welches sie schon reich mit Meßgewändern be-schenkt hatte, durch ihr Testament 300 Wische Mark vermacht,für deren Zinsen in dem Kloster ihr Gedächtniß gefeiert undMessen für das Seelenheil ihrer Geschlechter, namentlich der