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Meklenburgische Linie.
war, geht daraus hervor, daß Siverts II. Söhne Jaspar undLippold v. Oertzen am 6. Oct. 1513 alle v. Flotow ausStur „von wegen ihrer Mutter Erbe" belangen. Und hiemitstimmt auch die Ahnentafel überein, welche die Mutter Jasparseine v. Flotow nennt. Wahrscheinlich überlebte Margarethe,aus der noch spät angebrachten Klage ihrer Söhne zu schließen,ihren Gemahl, wie lange, ist ungewiß.
Die Kinder und nächsten männlichen Nachkommen Si-verts II. v. Oertzen, des Stammhalters der ganzen LinieRoggow, so wie deren Frauen bedürfen einer sehr genauenund gründlichen Forschung, da grade die Zeit, in welcher sieleben, für die ganze Familiengeschichte von der größten Wich-tigkeit ist. Und grade hier ist für einen Zeitraum von mehrals hundert Jahren der bisherige Stammbaum im höchstenGrade verwirrt und an vielen Stellen durchaus falsch. DieVeranlassung zu dieser Verwirrung liegt theils sowohl in dembisherigen Mangel an veröffentlichten Urkunden, als in demMangel an Nachrichten ans der ersten Hälfte des 16. JahreHunderts überhaupt, theils in der Erscheinung, daß von derMitte des 15. Jahrhunderts an der Name Sivert in der Fa-milie ungemein häufig vorkommt und die Personen dieses Na-mens sich bisher sehr schwer von einander haben scheiden lassen.In manchen Stammbäumen sind mitunter zwei Personen diesesNamens in eine zusammengezogen, oft ist eine ganz übergangen;die Söhne sind oft fälschlich Vätern zugetheilt, welchen sienicht gehören, und oft haben Väter Söhne erhalten, welcheihnen nicht gebühren. Die Verwirrung ist so groß, daß siesich kaum klar darstellen läßt. Der Hofmarschall v. Oertzenvon Roggow hat dies Alles sehr wohl gefühlt und verschiedeneVersuche gemacht, den roggower Stammbaum in Ordnung zubringen; aber es hat ihm aus Mangel an ausreichenden Nach-richten kein Versuch ganz glücken wollen, wenn er auch hinund wieder die Wahrheit getroffen hat. Es wird daher nöthigsein, die Beweise der richtigen Abstammung vollständig beizu-bringen, so weit dies irgend möglich ist.