Haus Roggow.
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Alte Pfandgüter.
Derenshiigtil mit dem Dorfe Dolglas („Dargelatz")(15 03) hatte Sivert III. seit 1489 wahrscheinlich in Pfand-besitz von den v. Bibow und vererbte es bis 1530 ans seinejüngern Brüder.
Müht hatte Sivert III. von den v. Bülow auf Prützenin Pfand besitz bis in den Anfang des 16. Jahrhunderts, wiees scheint.
Hmnmishageil erscheint 1503 vorübergehend im Besitzeder v. Oertzen auf Roggow. Am 25. Jan. 1503 werden„Hermann und Jaspar v. Oertzen Brüder zu Hermenshagen"genannt. Dieses Hermanshagen ist ohne Zweifel das Gutgleiches Namens, welches den v. d. Lühe auf Buschmühlenund Büttelkow gehörte und von diesen wohl an die v. Oertzenverpfändet war.
Tützen hatten Lippold II. und seine Söhne Jürgen undVicke um die Mitte des 16. Jahrh., ungefähr 1550 —1560,auf einige Zeit von den Moltken zum Pfande. Dies wird ineinem Zeugenverhöre vom I. 1563 ausdrücklich gesagt: „daß„die Oertzen den Hof Tützen von den Moltken pfandweise inne„gehabt, und damals Jürgen und Vicke v. Oertzen mit ihrer„Mutter allda gewesen" seien. Unter den Bürgen, welche sichAntonii 1560 für den Herzog Johann Albrecht und die Land-stände für 10,000 Gulden gegen Paris Hahn auf Basedowverbürgten, wird auch „Vicke v. Oertzen zu Tützen" aufge-führt. Dies war wahrscheinlich zu der Zeit, als Vicke v.Oertzen, der zuerst mit seinem Bruder Jürgen auf Gorowzusammen wohnte, den Hof zu Gerdeshagen aufbauete.