Dietrich SI.
denen Fürsten, wahrscheinlich zur Auslösung von Gesungenen,am 17. Aug. 1310 sXITXs verpflichten, der Stadt Stralsund80110 Mark wendischer Pfenninge, d. i. ungefähr 15000 Thalernach heutiger Berechnung, vor Ostern des nächsten Jahres zuzahlen. Unter diesen war auch der Ritter Dietrich vonOcrtzcu neben den ältern nicklenburgischcn Rittern Conrad Prccn,Conrad von Crainon, Georg Hascnkop und Barthold und Gvtt-schalk Prccn, welche schon mehrere Generationen hindurch Rätheund Ritter der meklenburgischen Fürsten gewesen waren.
Hicnüt verschwindet Dietrich von Ocrtzen aus der Geschichte.Höchst wahrscheinlich ist er der Stifter der meklenburgischenLinie geworden, um so mehr da ungefähr mit dem Todeseines Bruders Detwig die stargardische Linie entsteht, welchesich nach Namen, Würden und Besitzungen fortan ganz klar vonden andern Linien scheiden läßt.
Dietrichs Gemahlin war vermuthlich eine geborne Storni,Tochter des Ritters Hermann Storni, fürstlich meklenburgischenRathes und Burgmanns zu Wisniar, welcher ein ZeitgenosseDietrichs von Oertzcn war. Durch den Vater der Frau kam wahr-scheinlich der Vorname Hermann in die von örtzcnsche Familie,welchen ein Sohn Dietrich's trug und dieser, als Stammvaterder roggowcr Linie, auf lange Zeit in dieser Linie vererbte.Daher war auch noch am 28. Juuii 1345 Gottschalk Storniunter den Bürgen für die mit den von örtzcnschen und preenschenFamilien gewiß verwandte Familie Zisendorf.
Dietrich's Kinder waren wahrscheinlich zwei Söhne und eineTochter, von denen die beiden Söhne die Stifter der meklen-burgischen Linie wurden:
IV. I. Hermann!. 2. Margarethe. I. Detwig I.auf Noggow. auf Clausdorf.