Stammväter.
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Dieser Chronik, welche in den letzten Jahrhunderten viel be-arbeitet und benutzt ist, folgen alle neueren vaterländischen Ge-schichtschreiber. Die nieklenburgische Nciinchronik von Ernst vonKirchberg (1379) jXIKIj sagt jedoch:
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Diese Chronik sagt nicht, daß Dietrich von Ocrtzcn verbranntsei, sondern nur, daß ihm die Feste zur Vertheidigung bis ansdas äußerste anvertraut sei, Zwar wird im Verlaufe der Be-schreibung ausführlich erzählt, daß die Nostocker von keiner Ucber-gabe haben wissen wollen, sondern die Besatzung theils verbrannt,theils beim Ausfall oder bei der Flucht erschlagen haben; jedochfügt der Chronist am Ende noch hinzu: „0cn meisten tc)4virbraiitc «In", so daß nur wenige übrig blieben.
Es ist auch urkundlich bewiesen, daß Dietrich von Ocrtzenim I. 1311 nicht umkam, sondern noch im I. 1310 lebte.Das Beispiel der Städte Wismar und Rostock hatte angesteckt;durch beide ermuthigt und unterstützt hatte auch Stralsnnd dieFahne des Aufruhrs aufgepflanzt und sich gegen die nordischenund norddeutschen Fürsten erhoben, welche mit gcsammtcr Machtmit 5000 stattlich gerüsteten Mannen gegen die Stadt zogen.Auch Dietrich von Oertzen erhob sich noch einmal und zog zurBekämpfung des Aufruhrs seinein Fürsten zu. Aber die Stralsundcrschlugen endlich am 2I.Junii 1311» die ganze Macht im Hain-holze vor Stralsnnd, tvdtctcn viele und nahmen viele, auchden Herzog Erich von Sachscn-Lanenburg, gefangen, bis endlichsich die Fürsten, nach großen Anstrengungen, zum Frieden neigenmußten (vgl. Lisch Maltzan. Urk. 1, S. 240). In Folge dieserNiederlage mußten sich 24 .Ritter und 11 Knappen der verschic-