Dietrich II.
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3.
Dietrich II., Ritter.
1270— 1316.
tz. 3. k. III.
Der ältere der beiden in dein letzten Vicrtheil des 13. Jahrh,öfter vorkommenden Brüder Dietrich und Dctwig von Ocrtzcn,wahrscheinlich Söhne Dietrichs I., wird Dietrich gewesen sein,da er in zwei Urkunden: vom 2. Jnlii 1270 slV^ und 1. Aug.1279 jVIIIj, in denen beide als Brüder neben einander genanntwerden, vor Dctwig auftritt, beide Urkunden aber von dem fürst-lichen Protvnvtar Gottschalk zu Wismar ausgefertigt sind, welcherdie damaligen Verhältnisse ohne Zweifel genau kannte. In einerspätern, zu Schwerin am 11. Irinn 1287 ausgefertigten UrkundesXIj hat Dctwig den Vorrang.
Zuerst treten beide Brüder im I. 1270 als Diener (rnili.tas nustri) des Fürsten Heinrich des Pilgers von Meklenburgzu Ncubnkvw auf jlVj, als hier Dethard Prcen und Heinrichvon Bülow, welche damals noch Güter in der Gegend vonCröpelin, also in der Nähe von Noggow, besaßen, dem KlosterDoberan mehrere Hufen schenkten.
Dietrich von Oertzen, dessen kriegerische Eigenschaft nochgegen das Ende seines Lebens hervorleuchtet, war ohne ZweifelBurgmann zu WiSmar, da er mit den Rittern, welchewiederholt ausdrücklich Burgmänner zu Wismar genannt werden,wie Alvcrich von Barnekow, Conrad von Dotcnbcrg, Bcncdictvon Nvdebekc n. A., zusammen auftritt. Daher besaß er dennauch eine Hausstätte in der Mühlenstraßc der Stadt Wismar,welche er jedoch im I. 1304 verkauft hatte sXXIlj, wahrschein-lich in Folge der Gewaltthätigkeiten der wismarschcn Bürger,welche keine fürstliche Burg in ihren Mauern dulden wollten,oder in Folge einer Schenkung an das von der Rcgcntenfamilie
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