Herkunft.
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Wappcnabbildungen enthält, führten die von Loo ein Kammradim Schilde und ein Kammrad zwischen zwei geharnischtenArmen auf dem Helme! die Arme waren also nicht wesent-liche Zeichen, sondern nur Hülfsfigurcn. Aus diesem Nebcnwcrkhat aber von Gamm eine Hauptsache gemacht und in seiner Hand-schrift von den ausgcstorbcnen adeligen Familien Meklenbnrgsden ganzen Hclmschinnck: zwei geharnischte Arme, zwischen denenein Kammrad steht, in den Schild genommen. Dies ist aberfalsch und cS ist kein Grund vorhanden, die von Loo in Stamm-vcrwandtschaft mit den von Oertzen zu bringen, um so mehr, dadie Güter der von Loo nicht wegen Verwandtschaft an die Fa-milie von Oertzen fielen, sondern weil sie hcimgefattenc Lehenwaren, Einem von Oertzen verliehen wurden.
3.
Herkunft.
Der in den letzten drei Jahrhunderten so genannte alte AdelMeklenbnrgs ist freilich für die neuere Zeit ein alter Adel, dawohl sämmtliche alten Geschlechter aus erweislich ritterlichenHäusern deS 13. Jahrhunderts stammen. Für das Mittclaltcrsind aber nicht alle rittermäßigen Geschlechter alte Geschlechter,da man unter denselben nach ihrer Herkunft, in Folge neuererForschungen, wesentliche Unterschiede machen muß. Es lassen sichnämlich im 13. Jahrh, drei verschiedene Arten rittermäßigerGeschlechter unterscheiden, welche zwar damals und alle Folge-zeit hindurch gleiche Stellung einnahmen, jedoch in den ältestenZeiten nach ihrer Abstammung ein verschiedenes Fainilicnbcwußt-sein hatten, welches den Nachkommen im Geschlechte wohl einenbesondern, dauernden Charakter aufprägte. Eine Classe der rittcr-mäßigcn Geschlechter war die, welche von den bei der Germani-sirung Meklenbnrgs cingewanderten deutschen Nittern abstammte,wie z. B. wohl die von Plesscn, von Schönbcrg, von Evcringenu. A.! diese mögen wohl vorzüglich in den Grafjchasten Schwerin,Natzcburg und Danneberg zu suchen sein; der Adel des LandesStargard bestand gewiß fast ganz auS märkischen Rittergeschlech-