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Allgemeine Forschungen.
welche ebenfalls schon seit dein Anfange des 14. Jahrh, in Urkun-den erscheint, aber keine Schildsiegel hinterlassen hat; ein RitterAlexander von Schwerin wird 1321 ausdrücklich „Vasall des Bi-schofs von Schwerin" genannt. Von der parchiinschen Knappcn-familic Schwerin fuhrt der wcrlesche Vasall Otto I. an einerim güstrowschcn Stadtarchive aufbewahrten Urkunde vom I. 1353Einen ring haltenden Arm im Schilde (Tab. III, Nr. 4),grade wie ans dem Siegel des Mathias von Oertzen vom I. 1514;Otto II., Joachim und Otto III. führen nach Original-Urkundenim dobbertinschcn Klostcrarchive zwei Arme, welche einenRing halten, im Schilde (T. III, Nr. 6), grade wie die vonOertzen. Ob dieses Wappcnzeichen Bezug auf die GrafschaftSchwerin habe, läßt sich nicht ermitteln, da auf den Original-siegcln der Grafen von Schwerin und ihrer Städte nichts ähn-liches vorkommt. Nur auf den Wandgemälden in der Heil.Bluts - Capcllc zu Schwerin, welche um das I. 14l)l) gemaltworden sind, hatte einer der Grafen von Schwerin auf demqueer getheilten gräflich - schwcrinschen Schilde einen ringhaltcndcnArm, auf welchem ein Tuch hängt; wenn nun auch die Bilderin alten Zeiten rcstaurirt sein mögen, so liegt doch in dieserDarstellung ein Beweis für das Streben, den Arm mit derGrafschaft Schwerin in Verbindung zu bringen. Ein ring-haltender Arm ist übrigens bekanntlich das Wappen der StadtFürstenbcrg und vielleicht kam dieses um das I. 1488 fürStargard in das hcrzoglich-mcklenbnrgischc Siegel. — Nach allendiesen Zeichen wird die parchimschc Familie Schwerin nicht inStammverwandtschaft mit den von Oertzen stehen, da diese ohneZweifel wendischer Herkunft sind.
Endlich hat man die von Loo mit den von Oertzen inVerbindung zu bringen gesucht. Das ganze Mittclaltcr hindurchführt diese Familie aber nur ein Kammrad im Schilde ans allenOriginalsiegeln. Die Familie starb im Ili. Jahrh, ans. Alsdas Erloschen derselben vorauszusehen war, erhielt der RitterMathias von Oertzen auf Wustrow im I. 1524 für die An-nahme des Ritterstandcs als Gnadcnlehn die Erspcctanz auf dieloo'schen Lehen Scharfstorf und Beidendorf. Nach LatomuöHandschrift seines Werkes vom Adel, welches gut gearbeitete