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1 (1847) Vom Ursprunge des Geschlechts bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Name.

gammelinschen Linie werde» öfter Oeit?« genannt. In derroggowschen Linie kommt am häufigsten die Form Ort na vor.Man kann annehmen, daß biö zur Mitte des l4. Jahrh,die Form Ort^e am häufigsten erscheint. Daneben kommenschon srüh die Formen 1299, >299, I'27'2 Oi'llessau, 1270,1279 Ort?eu, 1283 Orc1?en, 1284 Oeaeu vor. Seit derMitte des I 4. Jahrhunderts ist die Form Oel?en oderOerl?ei> vorherrschend und wird bald darauf allgemein nndallein gültig i wahrscheinlich hat sich diese aus der Form Oe!>?.aund Oritiüen entwickelt und nicht anS der Form Orüessan,welche wohl nur eine deutsch aufgefaßte Ausdehnung ist. Dennder in der Aussprache geltende Umlaut Oa, welcher nur durchdas in der nächstfolgenden Sylbe stehende i bewirkt werdenkonnte, ist schon alt, da schon 1318 und >339 in der Schriftdie Form Setzen mit dem nach dänischer Schreibweise durch-strichenen S vorkommt. Es ist also mehr als wahrscheinlich,daß sich die Form Oert^en nach und nach regelrecht ans derForm Drin oder Oritiü schriftmäßig entwickelt hat. Dies wirdnoch dadurch bestärkt, daß der eigentliche, vvlksthümlichcName nicht Ortsmn, sondern Oa >t?. lautet. Und wirklichfindet mau auch in der Schrift schon 1271 und 1328 die FormOrt?.. Es ist also die Endung -ei, nur durch die Ausspracheentstanden.

Es leidet daher keinen Zweifel, daß die Formen Oeet? undOertueu sich aus den ursprünglichen, wendischen FormenOrit? und Oril? entwickelt haben und der Name wendi-schen Ursprungs ist.

Mit dieser sprachlichen Herleitung stimmen denn auch dieältesten Siegel übcrein. Auf den beiden ältesten Siegeln derbeiden Ritter Hermann I. von der meklenburgischen und von derstargardischcu Linie ans den Jahren 1311 und 1318 ist nämlichder Schild mit Pflugscharen bestreut, was zu der Bedeutungdes Namen Ori?. sAckerer) trefflich paßt; denn für etwas an-deres als für Pflugscharen kaun man die Figuren, mit denendiese Schilde bestreut sind, wohl nicht halten: für Herzen sind siezu eckig gebildet! mau vgl. die getreuen Abbildungen auf T. III.Nr. I m 2.