Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
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Luxemburg gelegen und zu verschiedenen Zeiten ein Gegen-stand der Habgier teutscher, französischer und niederländischerGroßen. Sie bestand nach archivalischen Berichten des scchs-zchntcn Jahrhunderts aus Schloß und Stadt Wanden amOurflussc, sodann aus den Meiereien Carolshauscn, Mettcn-dorf, Jmblacr, Noßbaum, Lacr (zusammen Z3 Ortschaften),so wie aus 1ä andern, von jenen Meiereien nicht abhängigenDörfern. Früher also kam sie als Erb- und Weiderichen inden Besitz der Grafen und Herzoge von Luxemburg. DieLchcnshcrrschaft des Chursiifts Trier ward bloß über Dcdcln-dorf und Garlant anerkannt. Das Geschlecht der Grafengeht, wenn man unbedingt allen Chronik-Angaben trauenwill, bis ins achte, mit urkundlicher Gewißheit blos bis inszwölfte Jahrhundert zurück.

Friedrich erscheint zuerst '-I, in Luxemburgischen Dokumen-ten, als Zeuge und Vermittler; auch findet man allerlei überseinen Streit mit Erzbischof Albrecht von Trier ^). SeineKinder waren: Siegfried und Friedrich; Gerhard(Abt zu Prüm), Gottfried (Stifter des Geschlechtes derLuxemburgischen Brandcnburgc), Adelheid, vermählt miteinem Grafen von Mühlbach.

Auch Siegfried begegnet uns als Widersacher Triers;den Erzbischof Hillin kostete die Feindschaft mehrere Schlösser,welche an Wanden abgetreten werden mußtenGott-fried I. folgte ihm in der Herrschaft nach und hinterließeine Tochter Mathilde und einen einzigen Sohn Friedrich II.Dieser, von sehr streitbarer Natur, erneuerte die Fehde desHauses mit Churtricr. Er bedrängte bei mehreren Anlässenden Erzbischof aufs Acußerstc; ja einmal nahm er ihn selbst

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