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lich und einig zusammen, ohne daß der eine oder andere irgendeine Vermehrung seiner Glücksumstande versucht hatte. Erstim nennten Jahre ging eine Art Theilung vor sich. Johanndem ältern ward die Dillcnburg, Engclbrccht Schloß Hcrborn,Johann dem jüngcrn die Burg zu Haigcr als Wohnsitz zubc-schieden. Ebenso erhielt der erstgenannte, hinsichtlich einigerHoheitsrcchtc, die Grafschaft Nassau und die Herrschaft Ha-damar, Engclbrccht Wanden, Johann der jüngere die Hälftevon Dictz zum Antheil. Allein die Regierung blieb factischgleichwohl gemeinsam und alle Einkünfte wurden gleichmaßignntcr die vier Bruder vertheilt.
Zwei Jahre darauf") kam eine neue Ucbcrcinkunft zuStande, welche jedoch das bisherige Verhältniß nur wenigund meist nur in Bezug auf Dienste und Strafen aus denzugetheilten Orten, veränderte. Auch nach Johanns des jüngcrnTode fuhr man in dem begonnenen Systeme fort, und diedritte Theilung ging mit eben so großer Ruhe und Ueberein-stimmung der drei noch übrigen Interessenten vor sich. En-gclbrccht verlebte seine Tage meist in den Niederlanden, wowichtige Verrichtungen und Erwerbungen seine ganze Sorgfaltund Kraft in Beschlag nahmen; Johann dagegen nahm sichmit'Fleiß und Treue der teutschen Stammlandc an. Zwi-schen allen dreien ward eine freundschaftliche und lebhafte Ver-bindung auch in der Ferne unterhalten. Nunmehr jedoch istes an der Zeit, unser Augenmerk jenen Niederländischen Er-werbungen zu widmen, welche mehr als alle bisherigen Be-strebungen in Deutschland das Haus Nassau zu einer unge-wöhnlichen Hohe und Bedeutsamkeit erhoben.
Zuerst traten Vianden und die Ortschaften St. Veit,Bntgenbach, Daesburg und Grimbcrgcn in den Vor-dergrund. Die Grafschaft Vianden ''"ch war im Herzogthum
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*") LoiniliNus Viermgz, Lvmte ctc Vienne.