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1 (1831)
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unheimliche Stadt, und zerstreute stch nach verschiedenenOrten. Der Pabst erließ an Mainz die schärfsten Mandateund Vorladungen; aber das apostolische Ansehen war all-zusehr daselbst geschwächt, als daß die Städter sobald sichgeschmiegt hätten. Endlich traten die Bischöfe von WormSund Speicr, der Pfalzgraf Ruprecht und Graf Walramvon Sponheim als eifrige Vermittler auf, und die Parteienversöhnten sich in der Art, daß hinführo das Verhältniß zwi-schen Erzstift und Reichsstadt während deS Restes der Leb-zcit Gcrlachs nicht wieder getrübt wurde. Ein zweiter hefti-ger Streit mit dem alten Verbündeten, dem Bischof vonWürzburg, entstanden über das Provinzialgcricht im Her-zogtum Franken, ward durch des Kaisers Dazwischen-kunst begütiget, und das Blutvergießen, wozu es be-reits allen Anschein gehabt, glücklicherweise abgewendet(1364).

Der Erzbischof hatte während der letzten Periode seinerNegierung noch zwei gräßliche Hungerjahre (1367 — 1368)seinen Sprengel heimsuchen gesehen und vergebens seineganze Großmuth aufgeboten, um überall zu lindern, zuhelfen, zu retten, wo er's vermochte. ()

Nicht lange nach diesen Unfällen schied Gerlach von Nas-sau plötzlich dahin, und zwar durch den allzuheftigenDiensteifer eines französischen Arztes, welcher in einereben nicht sehr gefährlichen Krankheit so starke Mittel ihmverordnete, daß sie die Eingeweide ihm zerrissen (12. Fe-bruar 1371). Sein größeres Übel war der Blasenstein ge-wesen, an dem er lange Zeit unsäglich gelitten, wie derGrabstein mit naiver Ausführlichkeit andeutet. Seine

(') Cine unglückliche Mutter hatte mit zwei Kindern vor Qllglsich in den Rhem Zestnrzt.

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