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1 (1831)
Entstehung
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eben so sehr gesucht, als von andern gefürchtet. Er schloßsich ziemlich sichtbar den Interessen Pfalzgraf Ruprechts amRhein und des Herzogs von Sachsen an, welche auch alskünftige Reichsvikarien bei Thronerledigungen durch dietlurs» Lulln anerkannt worden. Wahrend und nach demnürnberger Reichstag lesen wir von neuen Bündnissen, dieer theils mit Straßburg, dem Erzbisthum, theils mit Hes-sen geschlossen; andere Bertrage kamen auch mit der StadtErfurt, den Bürgern von Salza und den Herren vonPlcssen über verschiedene Besitzungen zu Stande; die anKuno von Falkcnstein verpfändeten Orte trachtete er mit-telst neuer Anleihen zu lösen, worin seine Brüder undVettern von Nassau abermals ihm treulich beigestandensind.

Dafür, daß er Böhmen in seinem Churrechte bestätigenhalf und die Erklärung abgab : es thue dem Rechte desHerzogs Wenzeslaus der Umstand durchaus keinen Ab-trag, daß der Herzog von Sachsen während der Reichs-tags-Ceremouien dem Kaiser das Schwert vorgetragen —ein Recht, das dieser Fürst beharrlich ansprach — gewanner Karls IV. verscherzte Gunst von neuem, und er verließMetz, mit neuen Privilegien ausgestattet. Er fand im Jahre1357 mehrfache Gelegenheit, sein Erzstift auch mit ander-weitigen Besitzungen zu bereichern, und durch einen noch-maligen, aufrichtigen Vergleich mit Kuno von Falkcnsteinräumte er die letzten Hindernisse seiner innern Thätigkeitaus dem Wege. Wir finden später (1365) die Gegner,versöhnt, bei großen Festen und Turnieren zu Kolmar undStraßburg wieder. (')

(') Über spätere Berührungen Knno's mit den Nassauern und dieCharakteristik des Erster» wird in der Biographie ErzbischofAdolfs ein Wehreres folgen.