Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
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handelten Nationalität furchtbaren Feinden mannhaft ge-gcnüvcrstand, und die Blitze der Kirche und eine Reiheunerhörter Verfolgungen mit einer seltenen Beharrlichkeitaushielt. Das Unglück Teutschlands brachte eine Dynastiein Berührung mit den Angelegenheiten der Nation, welcheauch im Besitze alles Gewünschten, dennoch stets sich alseine fremde gebehrdete, auf Kosten des Reichs steh und ihreAnhänger bereicherte, durch das untentscheste System sichauszeichnete, und in Kirchthum und Politik stets nur denwürdelosesten Grundsätzen sich hingab; dies war die Dy-nastie Luxemburg, welche in Böhmen herrschte und Teutsch-land eine Reihe von Kaisern und Königen gab, deren gleichder zweite als Stiefvater des heiligen römischen Reichesvon einem seiner edlern Nachfolger selbst mit so vielemRechte bezeichnet worden ist.

Die mainzischen Angelegenheiten bildeten um diese Zeiteinen Hauptgegenstand der öffentlichen Aufmerksamkeit; esist die Geschichte dieses Erzstiftes fast ein ununterbroche-ner Kommentar zur Fabel von jenen Hütern der Heerde,über deren Streit die letztere selbst zerrissen worden ist.

Die Zwiste Gebhards von Mainz und König Adolfshatten die nassau-eppstein'sche Partei nicht nur um dieKönigskrone, sondern auch eine Zeit lang um ihren bis-herigen Einfluß auf das Churfürsteuthnm Mainz gebracht.Nach dem Tode des Erstern ward die Macht der trierisch-luremburg'schen Partei am Rheine vorherrschend; die Nas-sauer mußten daher List und Gewalt aufbieten, um dasVerlorne wieder zu gewinnen. Die Krankheit des PabstesKlcmens V. gab den Anmaßungen der Gegner reichenSpielraum, und die diplomatische Gewandtheit Petersvon Aichspclt, des Arztes und Vertrauten von Graf Hein-rich zu Luxemburg, machten die Bemühungen dieses Hau-ses siegreich. Es wurde der geistreiche und vielerfahrne