Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
269
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besonders vier Prälaten, (') welche aufdem erzbischöf-lichen Stuhle zu Mainz, mit geringer Unterbrechung hin-ter einander, über ein Jahrhundert lang einen hervorste-chenden Einfluß auf Teutschland ausübten, und derenPolitik so ziemlich ein zusammenhängendes Ganzes bildet;dies waren : Gerlach, AdolfI. (III), Heinrich undAdolf Hl. (lV,), deren Geschichte nunmehr, mit Auf-nahme der Lebensumrisse ihrer minderberühmten, jedochvon Zeit zu Zeit zwischen die Einzelnen gehörenden Ge-schlechtsverwandten, hier folgt.

Gerlach (I eröffnet den Reihen, und zwar tritt erschon in früher Jugend wirksam und ausgezeichnet auf.Des Großvaters Name, Reichthum und Ansehen halfenwohlfördernd hiezu, und so nur konnte es geschehen, daßein zwanzigjähriger Jüngling die Stelle eines Dekans amMainzer Erzstifte bekleidete. Er gehörte zu den eifrigenAnhängern des päbstlichcn Stuhles, und dieser Umstandbrachte ihn in eine Stellung, die zwar an und für sichglänzend war, jedoch schwerlich den Beifall teutscher Pa-trioten ihm erwerben konnte. Diese standen auf Seite desKaisers Ludwig des Baicrn, welcher als Repräsentant derAufklärung des Jahrhunderts und als Anwalt der miß-

(') Eigentlich fünf mit Oiethern zu Trier, dessen eigentlich po»litisches Leben ebenfalls erst nach dem Tode des königlichenBruders beginnt.

(') Die Hauptquellen zu seiner Biographie geben wir, um deSmübesamen Einzelncitirens enthoben zu seyn, und unserm, imEingang dieses Werkes aufgestellten Grundsatze gemäß nurim Allgemeinen an; doch sind sie redlich und gewissenhaft be»nutzt worden : Lliron. Ilirs.

Ues düng, Zpicileg. tligl. Lucten. L,

Uixl. Äa/na/ti. ,6, Lzrou. Ohlenschläger gold. Bulle;vorzugsweise.